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Bibliographische Angaben zur Publikation

Inkludierte Gefährdungsbeurteilung: Handlungshilfe zur erweiterten Beurteilung von Arbeitsbedingungen bei Menschen mit Behinderung

Vortrag auf dem 29. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 2. bis 4. März 2020 in Hannover (ausgefallen)



Sammelwerk / Reihe:

Prävention und Rehabilitation - der Betrieb als Partner


Autor/in:

Beyer, Christoph


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2020, Seite 219-220


Jahr:

2020



Link(s):


Ganzen Text lesen (in: Reha-Kolloquium 2020) (PDF | 7 MB)


Abstract:


Die Gefährdungsbeurteilung für Arbeitsplätze von Menschen mit Behinderung bringt gerade kleine und mittelständische Unternehmen schnell an ihre Grenzen. Deshalb hat das Inklusionsamt des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) ein Forschungsprojekt zur 'Inkludierten Gefährdungsbeurteilung' initiiert, das Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern eine Hilfe an die Hand geben soll, um auch spezielle Gefährdungen für schwerbehinderte Beschäftigte ermitteln und bewerten zu können sowie bei speziellen Gefahren die erforderlichen Maßnahmen des Arbeitsschutzes und der Arbeitsgestaltung zu treffen.

Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sind gemäß § 5 ArbSchG verpflichtet, Gefährdungen am Arbeitsplatz zu ermitteln, zu bewerten und dafür zu sorgen, dass die Beschäftigten vor Gefahren geschützt werden (Nebe, 2016). Das Gesetz gilt auch bei der Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen (§ 4 Nr. 6 ArbSchG). Nach Erfahrung des LVR-Inklusionsamtes in Köln sind die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber aber häufig damit überfordert.

Ziel des Forschungsvorhabens war es, das Beratungsangebot in diesem Bereich der Beurteilung der Arbeitsbedingungen (kurz: Gefährdungsbeurteilung) zu verstärken und somit dem Gebot von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz für Menschen mit Behinderung besser entsprechen zu können.

Gemeinsam mit dem sicherheitswissenschaftlichen Institut für Arbeitsmedizin, Sicherheitstechnik und Ergonomie e.V. (ASER) in Wuppertal ist es gelungen eine Handlungshilfe zu entwickeln. Mit dieser können systematisch spezielle Gefährdungen für schwerbehinderte Menschen am Arbeitsplatz ermittelt und bewertet werden sowie erforderlichenfalls spezielle Gefahren vermieden, beseitigt oder minimiert werden können.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '29. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Prävention und Rehabilitation - der Betrieb als Partner' | REHADAT-Literatur




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)
Forschungsportal der Deutschen Rentenversicherung
Homepage: http://forschung.deutsche-rentenversicherung.de/ForschPortal...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV1496x055


Informationsstand: 30.12.2020

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