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Bibliographische Angaben zur Publikation

Anspruch auf Arbeitsassistenz in einer Werkstatt für behinderte Menschen

Anmerkung zu LSG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 27.11.2014 - L 2 AL 41/14 B ER



Sammelwerk / Reihe:

Forum B - Schwerbehindertenrecht und Arbeitsrecht, betriebliches Eingliederungsmanagement, Band 07/15


Autor/in:

Wendt, Sabine


Herausgeber/in:

Gagel, Alexander; Schian, Hans-Martin; Welti, Felix [u. a.]


Quelle:

Heidelberg: Eigenverlag, 2015, 6 Seiten


Jahr:

2015



Link(s):


Link zu dem Diskussionsbeitrag (Online-Publikation, PDF, 179 KB).


Abstract:


Allgemeine Einführung zu Forum B:

Thematisch ist das Diskussionsforum Rehabilitations- und Teilhaberecht (seit September 2014) in nunmehr fünf Einzelforen untergliedert (Forum A, B, C, D und E).

Das Forum B - Schwerbehinderten- und Arbeitsrecht, betriebliches Eingliederungsmanagement - beschäftigt sich mit der Schnittstelle zwischen Sozial- und Arbeitsrecht und greift zum Beispiel Fragen zum Anspruch auf behindertengerechte Beschäftigung nach § 81 SGB IX und zur Vermeidung von Diskriminierung auf. Schwerpunkt ist zudem das betriebliche Eingliederungsmanagement in Unternehmen gemäß § 84 Absatz 2 SGB IX im Sinne eines umfassenden betrieblichen Gesundheitsmanagements.

Diskussionsgegenstand:

Die Autorin befasst sich in dem Beitrag mit dem Anspruch auf Arbeitsassistenz in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) und diskutiert dazu eine entsprechende Entscheidung des Landessozialgerichts (LSG) Sachsen-Anhalt vom 27.11.2014.

Das LSG hatte sich mit der Frage zu befassen, ob die schwerstbehinderte Klägerin Anspruch auf Arbeitsassistenz in einer WfbM hatte. Laut Gericht, kann eine Arbeitsassistenz nach § 33 Abs. 8 Nr. 3 SGB IX auch für einen Arbeitsplatz in einer WfbM für den Eingangs- und den Berufsbildungsbereich geleistet werden. Eine Förderung im Berufsbildungsbereich durch Arbeitsassistenz komme nur dann in Betracht, wenn prognostisch nicht ausgeschlossen sei, dass im anschließenden Arbeitsbereich eine Weiterbeschäftigung mit dem dort vorgesehenen Personalschlüssel möglich sei.

Die Autorin begrüßt die Entscheidung und die praxisgerechte Weiterentwicklung des Rechts der Teilhabe am Arbeitsleben. Parallel dazu bezieht sich ihre Kritik auf andere vergleichbare Entscheidungen und argumentiert für Lösungsmöglichkeiten, die auch am Einzelfall orientiert sind.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Urteil mit Aktenzeichen L 2 AL 41/14 B ER: Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben - Werkstatt für behinderte Menschen - Eingangs- und Berufsbildungsbereich - Arbeitsassistenz - Mindestmaß wirtschaftlich verwertbarer Arbeitsleistung - Werkstattfähigkeit - Verfassungsrecht - UNBehRÜbk




Dokumentart:


Graue Literatur / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e.V. (DVfR)
Reha-Recht.de - das Onlineportal für Rehabilitations- und Teilhaberecht
Homepage: https://www.reha-recht.de



Referenznummer:

DVfRB1507


Informationsstand: 22.05.2015

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