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Bibliographische Angaben zur Publikation

Thema im Fokus: Schwerbehinderte Menschen in NRW


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit


Quelle:

Nürnberg: Eigenverlag, 2020, Stand: November 2020, 16 Seiten: PDF


Jahr:

2020



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Abstract:


Das Wichtigste in Kürze:

- Die Zahl der Arbeitgeber:innen, die verpflichtet sind, schwerbehinderte Menschen einzustellen, ist gestiegen. Insgesamt waren 2018 in Nordrhein-Westfalen 34.851 Unternehmen betroffen. Das waren +804 oder +2,4 Prozent mehr als im Vorjahr.
- Auch die Zahl der schwerbehinderten Beschäftigten in den Unternehmen mit Verpflichtung ist gestiegen. Mit 260.905 Beschäftigten mit Behinderung waren +4.294 oder +1,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor registriert.
- Die Besetzungsquote der Arbeitsplätze mit schwerbehinderten und ihnen gleichgestellten Menschen betrug im Jahr 2018 landesweit 5,14 Prozent. Insgesamt wurden jahresdurchschnittlich 291.481 Pflichtarbeitsplätze als besetzt angerechnet. Gleichzeitig blieben aber 59.714 Pflichtplätze unbesetzt.
- Mit 19.732 Unternehmen sind über die Hälfte der Betriebe ihrer Pflicht zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen nicht oder nicht in vollständigem Umfang nachgekommen.
- Die Corona-Pandemie hinterlässt ihre Spuren auf dem Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen. Die Zahl der Arbeitslosen stieg seit März stark an. Die schwerbehinderten Menschen waren von der Steigerung etwas geringer betroffen als der Durchschnitt aller Arbeitslosen. Im April 2020 lag die Arbeitslosigkeit der schwerbehinderten Menschen gegenüber April 2019 um +8,9 Prozent höher, gegenüber +14,9 Prozent bei allen Arbeitslosen. Allerdings reduziert sich die Arbeitslosigkeit der schwerbehinderten Menschen zögerlicher als die aller Arbeitslosen.
- Im Zeitraum vom November 2019 bis Oktober 2020 waren in Nordrhein-Westfalen durchschnittlich 50.440 schwerbehinderte Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren +3.174 oder +6,7 Prozent mehr als im Jahresdurchschnitt 2019. Die Arbeitslosigkeit aller stieg im gleichen Zeitraum noch deutlicher um +12,9 Prozent. Der Anteil der schwerbehinderten Menschen an allen Arbeitslosen sank dadurch ab und liegt nun bei 7,1 Prozent.
- Durch die Eindämmungsmaßnahmen gegen die Corona-Pandemie sanken im Jahr 2020 die Chancen deutlich ab, die Arbeitslosigkeit zu beenden. Während in der Zeit von November 2019 bis Oktober 2020 monatlich rund 13,0 Prozent der schwerbehinderten Arbeitslosen ihre Arbeitslosigkeit beenden konnten, waren es ein Jahr zuvor ohne Corona-Einschränkungen 16,3 Prozent. Bei den nicht schwerbehinderten Arbeitslosen sank die Abgangsrate sogar noch stärker von 23,1 auf 16,8 Prozent.
- Nachteilig für die Chancen auf dem Arbeitsmarkt wirken sich neben den gesundheitlichen Einschränkungen weiterhin häufig das hohe Alter und eine lange Dauer der Arbeitslosigkeit aus. Positiv wirkt die verhältnismäßig gute Qualifikation der schwerbehinderten Arbeitslosen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Praxishilfe/Ratgeber / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Bundesagentur für Arbeit - Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen
Arbeitsmarktbeobachtung/Presse und Marketing
Homepage: https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/rd-nrw/arbeitsmarkt-an...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV7662


Informationsstand: 01.12.2020

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