Inhalt

in Literatur blättern

  • Detailansicht

Bibliographische Angaben zur Publikation

Das Stottern hat immer eine Rolle gespielt: Stotternde Menschen erzählen aus dem Arbeitsleben


Autor/in:

Stelter, Marion


Herausgeber/in:

Bundesvereinigung Stotterer-Selbsthilfe e.V. (BVSS)


Quelle:

Köln: Demosthenes, 2015, 194 Seiten, ISBN: 978-3-921897-77-5


Jahr:

2015



Abstract:


Vierzehn stotternde Männer und Frauen zwischen 21 und 67 Jahren erzählen über ihre Erfahrungen in der Arbeitswelt.
- Welche Bedeutung hatte das Stottern in der Schulzeit?
- Was gab den Ausschlag für die Berufswahl?
- Wie war es im Studium?
- Wie ist der Berufseinstieg verlaufen?
- Auf welche Weise hat das Stottern den weiteren Berufsweg beeinflusst?

Solchen und vielen anderen spannenden Fragen gehen Marion Stelter und ihre Gesprächspartner in den aufschlussreichen Interviews nach. Der Leser erhält authentische Einblicke in die Berufsbiografien von Stotternden. Neben leidvollen Episoden berichten die Interviewpartner von ihren vielfältigen beruflichen Entwicklungspotenzialen, die sie nach anfänglichen Schwierigkeiten oft zur Entfaltung bringen konnten. Das Buch macht Stotternden Mut, bei der Berufswahl nach ihren Fähigkeiten und Neigungen zu entscheiden und nicht von vornherein die so genannten 'Sprecherberufe' auszuklammern.

[Aus: Verlagsinformation]

Aus dem Inhalt:

Die Interviewtexte:
- Physiker, 63 Jahre: Viele sagten: 'Das ist doch nicht so schlimm! Alle haben irgendeine Macke.'
- Reiseleiter, 67 Jahre: 'Es gab eine Zeit, da habe ich alle zwei Jahre die Arbeitsstelle gewechselt.'
- Förderschullehrerin, 26 Jahre: 'Schule zu verändern ist irgendwie mein Ding.'
- Stadtplaner, 49 Jahre: 'Ich wünsche mir, dass ich mit dem Stottern lockerer umgehen könnte.'
- Apothekerin, 59 Jahre: 'Wer mich einmal erlebt hat, vergisst mich nicht so schnell.'
- Geschäftsstellenleiter, 57 Jahre: 'Wolfgang könnte gut Gruppen anleiten, wenn nicht sein Stottern wäre', stand im Zeugnis.
- Zahnärztin in Russland, 63 Jahre: 'Bei der Planerfüllung war ich auf dem zweiten Platz von fünf Ärzten.'
- Personalleiter, 59 Jahre: 'Bei ganz starkem Stress kann ich gut sprechen.'
- Controller, 29 Jahre: 'Sie haben mir zugetraut, dass ich mit den Sprechsituationen klarkomme.'
- Vermögensberater, 54 Jahre: 'Im Laufe der Jahre habe ich die Angst vor Menschen verloren.'
- Anästhesistin, 54 Jahre: 'Ich habe mir meine Ängste relativ schnell bewusst gemacht und habe mir gesagt: Da musst du jetzt durch.'
- Fachinformatiker, 21 Jahre: 'Ich finde es gut, dass ich im Beruf viel sprechen muss.'
- Teamleiter eines Ordnungsamtes, 55 Jahre: 'Auf das Gymnasium gehört nur die Elite. Ein Stotterer gehört keinesfalls dazu', behauptete mein Lehrer.
- Lehrerin für Kunst, 63 Jahre: 'Niemand hat jemals zu mir gesagt, dass mein Beruf nichts für mich wäre.'

Fachtexte:
- Franz Will: Stottern am Arbeitsplatz - was tun?
- Martina El Meskioui: Stottern und Schwerbehinderung
- Martina El Meskioui: Stottern und Beruf - Ein Projekt der Stotterer-Selbsthilfe


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Buch/Monografie




Bezugsmöglichkeit:


Demosthenes-Verlag
der Bundesvereinigung Stottern & Selbsthilfe e.V. (BVSS)
Homepage: http://www.demosthenes-verlag.de

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV6677


Informationsstand: 29.01.2015

in Literatur blättern