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Bibliographische Angaben zur Publikation

Berufsstart foerdern

Abschlussbericht



Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS); Wegweiser e.V.


Quelle:

Bonn: Eigenverlag, 2009, 22 Seiten


Jahr:

2009



Abstract:


Im Zeitraum 2005/2006 führte der Wegweiser e.V. bereits das über das BMAS geförderte Projekt 'Arbeit - Kompetenzen fo(e)rdern' erfolgreich durch. Bei diesem Projekt ging es um die Eingliederung von jungen psychisch kranken Menschen in das Arbeitsleben. Das Projekt stieß zum damaligen Zeitpunkt insbesondere an Grenzen zur individuellen Hilfeleistung durch die zuständigen Kostenträger, deren Hinterfragung und Klärung von tatsächlichen Zuständigkeiten nicht zufrieden stellend erledigt werden konnte.

Bereits jahrelange Hemmschwellen hatten sich verfestigt und damit negative Auswirkungen auf die gesamte Lebensplanung der jungen Leute. Mit diesem zurückliegenden Projekt wurde klar, dass insbesondere bei jungen Menschen so frühzeitig wie möglich das Hilfesystem in Gang gesetzt werden muss, um nachhaltige Entwicklungshemmnisse, die die Person für die Zukunft prägen und darüber entscheiden, ob sie tatsächlich eine reale Chance haben, am Arbeitsleben teilzuhaben oder aber ihr Leben lang auf das soziale Netz der Gemeinschaft angewiesen sind, zu erkennen und zu beseitigen.

Unsere Zielgruppe sollten deshalb ausgewählte Schüler von Förderschulen in Mecklenburg- Vorpommern sein, die im selben Jahr die Schule verlassen und bei denen Hilfebedarf, eventuell mit der Umsetzung eines Persönlichen Budgets, beim Start ins Berufsleben besteht.

Es sind Schüler mit Behinderungen und/oder wesentlichen Beeinträchtigungen und einem dementsprechenden Unterstützungsbedarf. An diesen Schulen werden Kinder und Jugendliche beschult, die in ihren Bildungs-, Entwicklungs-, oder Lernmöglichkeiten so beeinträchtigt sind, dass sie ohne sonderpädagogische Unterstützung nicht hinreichend gefördert werden können.

Über einen Antrag der Eltern beim örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe wird im Fachausschuss entschieden, ob das Kind/der Jugendliche Anspruch auf sonderpädagogische Förderung hat. Die Eltern entscheiden dann, ob ihr Kind eine allgemeine Schule oder eine Förderschule besucht.

Förderschulen sind in ihrer pädagogischen Arbeit auf den individuellen Förderbedarf der Schüler ausgerichtet. Hier können die Abschlüsse der weiterführenden allgemein bildenden Schulen erworben werden.

Der geplante Förderzeitraum für das Projekt 'Berufsstart fo(e)rdern' war vom 01.02.2008 bis 31.01.2009 vorgesehen. Dazu wurde eine Sozialpädagogin, die bereits über Erfahrungen mit diesem Personenkreis verfügte, als Vollzeitkraft eingestellt.

[Einleitung]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Projekt 'Berufsorientierte Beratung' | REHADAT-Forschung




Dokumentart:


Graue Literatur / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Publikationsversand der Bundesregierung
Homepage: https://www.bundesregierung.de/breg-de/service/publikationen...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV5063


Informationsstand: 08.02.2010

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