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Bibliographische Angaben zur Publikation

Schule trifft Arbeitswelt

Teil 3: Das Praktikum ist geschafft!



Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen (BIH)


Quelle:

ZB Zeitschrift: Behinderte Menschen im Beruf, 2007, Heft 2, Seite 6-7, Wiesbaden: Universum, ISSN: 1433-4089


Jahr:

2007



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Ganzen Text lesen (in: ZB 2/2007) (PDF | 1,84 MB)


Abstract:


Alexander und Katharina von der Anne-Freud-Schule in Köln haben vor den Osterferien ein Praktikum bei Kaufhof absolviert und konnten so erste Erfahrungen in der Arbeitswelt sammeln. Vor dem Praktikum verbrachten die der Schüler und die Schülerin einige Schnuppertage in den Filialen, während denen sie sich überall umsehen und die Mitarbeiter:innen kennen lernen konnten.

Nach den Tagen wurde gemeinsam über die ersten positiven und negativen Eindrücke gesprochen, um Problemfelder bereits im Vorfeld zu identifizieren. Bei Katharina stellte sich zum Beispiel die Frage, wie sie mit ihrer Hörbehinderung im Betrieb zurechtkommen würde. Bei Alexander können Störungen der Feinmotorik und Schwierigkeiten mit der räumlichen Orientierung auftreten.

Drei Wochen vor den Osterferien begann das Praktikum. Katharina bekam vom Betrieb einen Praktikumsleitfaden mit Aufgaben der Praktikanten, doch vor allem hat sie gelernt, einen langen Arbeitstag durchzuhalten, Teil eines Teams zu werden und auch Aufgaben zu erledigen, die nicht so interessant sind. Alexander Szabados verstand sich mit seinen Kolleg:innen auf Anhieb gut. Sie erklärten ihm ihre Arbeit und freuten sich über tatkräftige Unterstützung.

Bereits wenige Tage nach dem Praktikum traf man sich zu einem Feedbackgespräch an dem die Schüler und die zuständige Lehrerin teilnahmen. Alexander habe einen sehr guten Eindruck hinterlassen, war aufgeschlossen und konnte gut mit Kunden umgehen. Selten habe man einen Praktikanten erlebt, der so motiviert gewesen sei. Man empfahl ihm, sich im Herbst für einen Ausbildungsplatz bei Kaufhof zu bewerben.

Auch Katharina habe ihre Sache gut gemacht, doch das Praktikum habe gezeigt, dass der Beruf der Einzelhandelskauffrau nicht optimal zu ihr passt. Ihr war nicht immer klar, was von ihr erwartet wurde und das lange Gehen und Stehen war für sie anstrengend. Zwar war die Schülerin zunächst enttäuscht, doch ihr wurde klar, dass auch eine solche Erfahrung ein wichtiger Wegweiser sein kann.


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Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


ZB Behinderung & Beruf (ZB online)
Homepage: https://www.integrationsaemter.de/ZB/258c62/index.html

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0055/6127C


Informationsstand: 26.09.2007

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