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Bibliographische Angaben zur Publikation

Möglichkeiten der Beschäftigung von jungen Frauen und Männern mit sogenannter geistiger Behinderung als Praktikantinnen/Praktikanten und Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmer in der Region Tübingen

Handreichung für kleine und mittlere Betriebe



Autor/in:

Schön, Elke


Herausgeber/in:

Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung Tübingen e.V.


Quelle:

Tübingen: Eigenverlag, 2006, 21 Seiten


Jahr:

2006



Abstract:


Vorgestellt wird ein Projekt im Rahmen der Initiative job - jobs ohne Barrieren: KOOP - Kooperationsmodell zur Förderung beruflicher Teilhabe der Lebenshilfe Tübingen e.V. und eine daraus resultierende Handreichung für kleine und mittlere Betriebe.

KOOP der Lebenshilfe Tübingen e.V. bietet Betrieben professionelle Dienstleistungen und Entlastungen an, damit die berufliche Teilhabe dieser jungen Menschen in unserer Region zur Selbstverständlichkeit werden kann.

KOOP verfügt sowohl über Erfahrungen in der Beratung von Betrieben als auch über Erfahrungen in der beruflichen Qualifizierung, der Praktikums- und Arbeitsbegleitung von jungen Frauen und Männern mit sogenannter geistiger Behinderung.

KOOP arbeitet mit Betrieben unterschiedlicher Branchen in der Region zusammen. Von der Zusammenarbeit profitieren besonders kleine und mittlere Betriebe, die dem Gesetz nach eigentlich gar nicht zur Beschäftigung von Menschen mit Behinderung verpflichtet sind.

Die Arbeit von KOOP eröffnet jungen Frauen und Männern, die an einer beruflichen Zukunft in einem Betrieb interessiert sind, den Zugang zu betrieblichen Erprobungspraktika. Einige dieser Schulabgängerinnen und Schulabgänger wurden bereits im Anschluss an ein oder mehrere Praktika in eine betriebliche Beschäftigung übernommen.

Von beteiligten Unternehmen wird die Zusammenarbeit mit KOOP positiv beurteilt:
- unsere Informationen, Beratung und Begleitung ermöglichen, neue (Gestaltungs-) Spielräume innovativ zu entdecken und zu nutzen;
- unsere kontinuierliche professionelle Unterstützung entlastet von Risiken;
- von uns initiierte kommunikative Prozesse tragen dazu bei, Unsicherheiten im Umgang mit jungen Menschen mit sogenannter geistiger Behinderung abzubauen;
- während eines von uns begleiteten Erprobungspraktikums können sich beide Seiten - Unternehmen und PraktikantIn - ganz konkret kennen lernen und begegnen;
- von uns angeleitetes Learning by doing ermöglicht den PraktikantInnen fachspezifische Kompetenzen und Schlüsselkompetenzen zu erwerben, die im Betrieb erforderlich sind;
- die erbrachten Arbeitsleistungen der PraktikantInnen verweisen darauf, in welchen Tätigkeitsbereichen sich möglicherweise Arbeitsplätze mit unserer Unterstützung erschließen lassen;
- von uns angestoßene Sensibilisierungs- und Integrationsschritte tragen zur Verbesserung des sozialen Betriebsklimas bei.

[Aus: Information der Herausgeberin]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Praxishilfe/Ratgeber




Bezugsmöglichkeit:


Lebenshilfe Tübingen e.V.
Homepage: https://www.lebenshilfe-tuebingen.de/
***Zu beziehen bei der Herausgeberin***



Referenznummer:

R/NV3833


Informationsstand: 04.09.2007

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