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Bibliographische Angaben zur Publikation

Das Integrationsprojekt der KEPAD für Menschen mit geistiger Behinderung in Korea


Autor/in:

Cho, Yun-hee


Herausgeber/in:

Bundesarbeitsgemeinschaft für Unterstützte Beschäftigung e.V. (BAG UB)


Quelle:

Impulse, 2004, Nummer 29 (Ausgabe Mai), Seite 18-21, Hamburg: Eigenverlag, ISSN: 1434-2715


Jahr:

2004



Link(s):


Link zu 'Impulse' Nummer 29 (PDF, 2,57 MB).


Abstract:


Um Menschen mit Behinderungen in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu integrieren, wurde vom koreanischen Arbeitsministerium 1990 das Unternehmen KEPAD gegründet, das in einem Versuch berufliche Reha-Programme zur Beschäftigung von Menschen mit geistiger Behinderung anbietet.

Die Erfahrungen, die anhand zweier Fallbeispiele veranschaulicht werden, zeigen, dass in der Hauptsache drei Faktoren ausschlaggebend für eine erfolgreiche Integration sind: Der Gesundheitszustand, die Job-Fähigkeit und das Job-Verhalten der Rehabilitanden. Auch ein unterstützendes Netzwerk sowohl zwischen den Organisationen als auch zwischen dem betreuenden Personenkreis ist wichtig.

Unter Job-Fähigkeit ist zu verstehen, dass die geistig Behinderten den Arbeitsablauf im Betrieb nicht stören. Deshalb werden die Teilnehmer vorbereitend auf die Arbeit, die sie später ausüben werden, trainiert. Hierzu werden Arbeitsreihenfolge, Arbeitstempo und die konkrete Arbeitssituation eingeübt. Als Arbeitstrainingsmethode wird das duale System verwand, durch das Training und Praktikum eng verzahnt werden. So sollen Praxisnähe und ein weicher Übergang in den allgemeinen Arbeitsmarkt erreicht werden.

Es kann festgehalten werden, dass das Projekt erfolgreich angelaufen ist und dass man bestrebt ist, weitere Bereiche des allgemeinen Arbeitsmarktes für behinderte Menschen zugänglich zu machen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Fachmagazin Impulse
Homepage: https://www.bag-ub.de/impulse

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0141/0021


Informationsstand: 01.07.2004

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