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Bibliographische Angaben zur Publikation

Asymmetrische Responsibilisierung oder wie man Arbeitgeber vom Wert von Behinderten überzeugt


Sammelwerk / Reihe:

Widersprüche gesellschaftlicher Integration: Zur Transformation Sozialer Arbeit


Autor/in:

Nadai, Eva


Herausgeber/in:

Bilgi, Oktay; Frühauf, Marie; Schulze, Kathrin


Quelle:

Wiesbaden: Springer VS, 2017, Seite 111-128


Jahr:

2017



Abstract:


Der Wohlfahrtsstaat kann mit Lessenich (2010, Seite 563) als 'Instanz gesellschaftlicher Relationierung' verstanden werden: Sozialpolitik setzt (individuelle, kollektive und korporative) Akteurinnen und Akteure mit der sozialen Ordnung, mit anderen Akteurinnen und Akteuren und mit sich selbst in ein bestimmtes Verhältnis. Aus dieser Perspektive stellt sich die tief greifende Transformation des Wohlfahrtsstaats der letzten Jahrzehnte in erster Linie als Veränderung dieses Relationierungsmodus dar.

Das auf umfassenden kollektiven Risiko- und Bedarfsausgleich zielende wohlfahrtsstaatliche Arrangement des (vor)sorgenden Staats löst sich auf und Risiken werden tendenziell wieder entkollektiviert und individualisiert (Castel 2009).

[Aus: Verlagsinformation]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Springer VS
Homepage: https://www.springer.com/de/shop

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Referenznummer:

R/NV8502x01


Informationsstand: 18.07.2018

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