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Bibliographische Angaben zur Publikation

Eine empirische Auswertung motivationsrelevanter Einflussfaktoren, die zu einem vorzeitigen Austritt aus der Erwerbstätigkeit führen: Eine Differenzierung zwischen White- und Blue-Collar-Arbeitskräften im kliniknahen Kontext

Vortrag auf dem 28. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 15. bis 17. April 2019 in Berlin



Sammelwerk / Reihe:

Rehabilitation - Shaping healthcare for the future


Autor/in:

Giessner, Sophie Muriel


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2019, Seite 213-215


Jahr:

2019



Link(s):


Link zu dem Beitrag im Tagungsband (PDF, 3,4 MB).


Abstract:


Seit den 1970er Jahren haben sich die Altersstrukturen in Deutschland durch eine immer älter werdende Bevölkerung verschoben (Grünheid & Fiedler, 2013). Eine Folge dieses Wandels ist ein Mangel an qualifiziertem Personal auf dem Arbeitsmarkt, insbesondere aufgrund eines vorzeitigen Ausscheidens Älterer aus dem Erwerbsleben (Reeuwijk et al., 2013).

Um dem entgegenzuwirken, ist es erforderlich, ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer grundsätzlich längstmöglich am Arbeitsplatz zu halten und die Ursachen für den Wunsch nach einem vorzeitigen Ruhestand genauer zu ermitteln. Eine neue Perspektive durch eine differenzierte Betrachtung von Berufsgruppen im kliniknahen Kontext.

Die nachfolgend zusammengefasste Untersuchung benennt erkennbare und kategorische Zusammenhänge zwischen berufsbezogenen Vorruhestandsgründen und der Tendenz zu einer vorzeitigen Verrentung in Differenzierung der klinikrelevanten Berufsgruppen von:
a. Blue-Collar-Arbeiterinnen und -Arbeitern wie Kranken- und Altenpfleger/innen, Krankenschwestern/-pflegern oder Therapeut/innen und
b. White-Collar-Arbeiterinnen und -Arbeitern wie leitende ärztliche Angestellte oder Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter.

Hierbei werden motivationsabhängige Fragestellungen in den Fokus genommen - gesundheitsrelevante und physische Aspekte wurden aufgrund der vorherrschenden Forschung exkludiert. Als Fazit wird gezogen, dass es sich empfiehlt, allgemeine Maßnahmen, wie die Verbesserung der Arbeitsumgebung oder die Stärkung der persönlichen Kompetenzen, dauerhaft in die HR-Strategie von Kliniken zu integrieren, um die Effizienz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu optimieren, psychisch bedingtes Ausscheiden zu vermeiden und die Arbeitsfähigkeit so lange wie möglich zu erhalten.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '28. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Rehabilitation - Shaping healthcare for the future'




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)
Bereich Reha-Wissenschaften/Reha-Kolloquium
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Navi...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV129747


Informationsstand: 16.05.2019

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