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Bibliographische Angaben zur Publikation

Exoskelett: Therapiesystem oder Hilfsmittel zum Behinderungsausgleich


Autor/in:

Kuhn, Daniel; Freyberg-Hanl, B.


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Trauma und Berufskrankheit, 2018, Sonderheft Unfallmedizinische Tagung Hamburg, 16./17. Februar 2018, Volume 20 (Supplement 4), Seite S254-S259, Berlin, Heidelberg: Springer, ISSN: 1436-6274 (Print); 1436-6282 (Online)


Jahr:

2018



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Abstract:


Die Schätzungen zur weltweiten Inzidenz von Querschnittlähmung (QSL) belaufen sich auf 40 bis 80 neue Fälle jährlich pro 1 Mio. Einwohner. Historisch waren bis zu 90?% der Fälle von QSL traumatischen Ursprungs. Die betroffenen Menschen mit nichttraumatischer QSL sind in der Regel älter und leiden an fortschreitenden Erkrankungen. Ein bedeutender Anteil der Unfälle, die zu QSL führen, ist berufsbedingt. Der Bedarf an unterstützender Technologie beginnt normalerweise mit dem Eintreten einer QSL und besteht während der gesamten Lebensdauer des Betroffenen. Welche Art der unterstützenden Technologie benötigt wird, hängt vom Grad der QSL und den damit verbundenen Beeinträchtigungen, Umweltfaktoren und personenbezogenen Faktoren und ggf. bestehenden sekundären Gesundheitsproblemen ab.

Eine relativ neue unterstützende Technologie ist das robotergestützte Gehtraining mithilfe eines Exoskeletts. In der Anwendung dieser Systeme im rehabilitativen Bereich, zeigen sich nicht nur große positive Effekte auf die sensomotorischen Störungen, sondern auch auf Begleiterkrankungen/Begleitkomplikationen der Grunderkrankungen und die psychische Gesundheit. Zum derzeitigen Zeitpunkt ist eine Exoskeletttherapie in der Rehabilitation von neurologischen Gangstörungen eine hervorragende Ergänzung der etablierten therapeutischen Verfahren sowohl im Rahmen der Akutbehandlung als auch im Rahmen lebenslanger Nachsorge.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Exoskeleton: therapy system or aid for disability compensation


Abstract:


Estimates of the worldwide incidence of spinal cord injury (SCI) are 40 - 80 new cases annually per million inhabitants. Historically, up to 90 % of cases of SCI were of traumatic origin. The people affected by non-traumatic SCI are usually older and suffer from progressive diseases. A significant proportion of accidents leading to SCI are occupational. The need for assistive technology usually begins with the occurrence of SCI and persists throughout the life of the person concerned.

The type of assistive technology needed depends on the level of SCI and the associated impairments, environmental factors and personal factors and any existing secondary health problems. A relatively new supporting technology is robotic walking training with the help of an exoskeleton. The application of these systems in the field of rehabilitation not only show great positive effects on sensorimotor disorders but also on comorbidities/concomitant complications of underlying diseases and mental health. At the present time, exoskeletal therapy in the rehabilitation of neurological gait disorders is an excellent supplement to the established therapeutic procedures, both in the context of acute treatment and in the context of lifelong aftercare.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Trauma und Berufskrankheit
Homepage: https://link.springer.com/journal/10039

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Referenznummer:

R/ZA8965


Informationsstand: 28.06.2019

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