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Bibliographische Angaben zur Publikation

Physische Leistungsfähigkeit, Alter und Geschlecht - Zur Beurteilung gesundheitlicher Risiken bei körperlich belastenden Tätigkeiten

Teil 2: Daten zu Körperkräften



Autor/in:

Serafin, Patrick; Hartmann, Bernd; Klußmann, Andre


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie, 2018, Band 68 (Heft 6), Seite 317-324, Heidelberg: Haefner, ISSN: 0944-2502 (Print); 2198-0713 (Online)


Jahr:

2018



Abstract:


Ziel der Arbeit:

Als Grundlage für alters- und geschlechtsbezogene Orientierungswerte der körperlichen Belastbarkeit werden für den Arbeitsschutz und die menschengerechte Arbeitsgestaltung die körperlichen Leistungsvoraussetzungen für verschiedene Arbeitsanforderungen dargestellt.

Dies gliedert sich in drei aufeinander folgende Teile:
- Teil 1: Einführung und Methodik sowie Daten zum Körperbau und zur Belastbarkeit des Skelett-Systems
- Teil 2: Daten zu Körperkräften
- Teil 3: Daten zur kardiopulmonalen und energetischen Leistungsfähigkeit sowie Schlussfolgerungen

Material und Methoden:

Zur Darstellung der alters- und geschlechtsbezogenen Körperkräfte konnten neun Literaturquellen herangezogen werden. Es überwiegen Angaben zu isometrischen Maximalkräften, ausgeübt durch das Hand-Arm-System, deren Aussagen für die berufliche Leistungsfähigkeit nicht direkt mit denen zur Kraftausdauer übereinstimmen.

Ergebnisse und Diskussion:

Maximalkräfte bleiben zunächst etwa konstant und vermindern sich erst nach dem 50. Lebensjahr, wobei sich die Abnahme nach dem 60. Lebensjahr beschleunigt. Maximalkräfte sind von der individuellen Konstitution abhängig, wie sich am Beispiel der Beziehung zur Körperhöhe zeigen lässt. Geschlechtsunterschiede liegen hier bei Frauen um circa 60 Prozent gegenüber den Männern.

Die Kraftausdauer verändert sich im Verhältnis zur Maximalkraft bei älteren Personen eher zu deren Vorteil: Bezogen auf die sinkende Maximalkraft ist die Ermüdung durch isometrische und rhythmische Kontraktionen bei Älteren relativ geringer. Die für viele berufliche Tätigkeiten eher relevante dynamische Kraftausdauer vermindert sich bereits ab dem 40. Lebensjahr. Eine gemeinsame Zusammenfassung der drei Teile folgt am Ende des dritten Teils dieser Beitragsreihe.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Physical performance, age and sex - Assesing health risks in physically challenging activities

Part 2: Data on physical strength

Abstract:


Objective:

As a basis for age and sex-related orientation of physical capacity, the physical performance requirements for different work tasks are presented for the purpose of occupational health and safety and the human-oriented work design.

This is structured in three consecutive parts:
- Part 1: Introduction and methology followed by data on the physique and load capacity of the skeletal system
- Part 2: Data on physical strength
- Part 3: Cardiopulmonary and energetic performance data and conclusions

Material and methods:

For the presentation of age and sex-related physical strength nine sources of literature could be used. Information about the maximum isometric strength applied by the hand-arm system, where statements for professional performance are not directly consistent with those for strength endurance, predominate.

Results and discussion:

Maximum forces remain approximately constant over a longer life phase and continuously diminish after the age of 50 years, whereby this decrease accelerates after the age of 60 years. Isometric maximum forces are dependent on the individual constitution, as shown by the relationship to body height. The gender differences of the maximum forces in women are about 60 % compared to men.

The strength endurance tends to improve in relation to the maximum strength in elderly persons. In relation to the decreasing maximum strength, fatigue due to isometric and rythmic contractions is relatively lower in older people. Dynamic strength endurance, which is more relevant for many occupational activities, decreases already at the age of 40 years. A concise summary of all parts follows at the end of part 3 of this article.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


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Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie
Homepage: https://link.springer.com/journal/40664

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0064/0092x02


Informationsstand: 21.02.2019

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