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Bibliographische Angaben zur Publikation

Integrierte Versorgung und Disease Management Programme

Chancen und Probleme für die Branche



Autor/in:

Martin, M.


Herausgeber/in:

Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik (BIV-OT)


Quelle:

Orthopädie-Technik, 2005, 56. Jahrgang (Heft 11), Seite 811, Dortmund: Orthopädie-Technik, ISSN: 0340-5591


Jahr:

2005



Abstract:


Das deutsche Gesundheitswesen befindet sich in einem Strukturwandel. Diplom-Ingenieur M. Martin erläutert, welche Neuerungen dieser Wandel für die betroffenen Betriebe mit sich bringt. Das Gesundheitsmodernisierungsgesetz (GMG) soll eine besser koordinierte Versorgung von chronisch kranken Patienten ermöglichen. Durch Disease Management Programme (DMP) wird eine übergreifenden Behandlung erreicht und angestrebt, die hohen Kosten für Unter- Über- und Fehlversorgung zu vermeiden.

Die Teilnahme am DMP erfolgt freiwillig. Ausgleichszahlungen aus dem Risikostrukturausgleich werden an alle die Krankenkasse gezahlt, deren Patienten diese Programme für sich in Anspruch nehmen. Hierzu werden Verträge mit den Kassenärtzlichen Verenigungen abgeschlossen.

Sanitätshäuser und orthopädie-technische Betriebe sind von den Vertragsverhandlungen ausgeschlossen. Sie müssen sich früh mit den neuen Versorgungsstrukturen befassen, da man von ihnen praxisnahe und anwendbare Konzepte und Versorgungskooperationen erwartet.

Die Leistungsbringer werden darüber hinaus nicht mehr mit Innungs- und Gruppenverträgen arbeiten. Sie müssen daher aus eigener Initiative mit Ärzten und Kliniken kooperieren, da diese als Kostenträger das Budget eines DMPs verwalten. Branchensoftware, die bei er Auswahl der günstigsten Produkte hilft, ist für das Bestehen auf dem Markt besonders wichtig, denn die Erfolgsbilanz eines Unternehmens hängt nun von der Ermittlung der wirtschaftlichsten Produkte ab. Weitere Anforderungen an den Leistungsbringer werden durch das Qualitätsmanagement gestellt.

Der Gedanke des Qualitätsmanagements ist das Erfolgsrezept der DMP und zugleich eine Chance für Sanitätshäuser und orthopädisch-technische Betriebe, denn sie können sich durch den Erwerb eigener Kompetenzen von der Standardversorgung unabhängig machen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Orthopädie-Technik
Homepage: https://verlag-ot.de/fachzeitschrift/kurzportrait/index_ger....

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0134/0051


Informationsstand: 22.11.2005

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