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Bibliographische Angaben zur Publikation

Gravierende Haftungsverschärfung für den gerichtlichen Sachverständigen durch § 839a BGB?


Autor/in:

Gaidzik, Peter W.


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Der Medizinische Sachverständige (MedSach), 2004, 100. Jahrgang (Heft 4), Seite 129-132, Stuttgart: Gentner, ISSN: 0025-8490


Jahr:

2004



Abstract:


Weite Teile der ärztlichen Gutachtertätigkeit bleiben von der Einführung des § 839a BGB unberührt, so Gutachten im Auftrag von Versicherungsgesellschaften, Sozialversicherungsträgern oder Rechtsanwälten. Aber auch für den vom Gericht beauftragten beziehungsweise diesem gleichzustellenden Sachverständigen, der allein § 839a BGB unterliegt, dürfte diese Norm keine nachhaltige Verschlechterung der Haftungssituation bewirken.

Bedenklich erscheinen demgegenüber die amtliche Begründung des Gesetzgebers sowie die zuweilen überzogene Kommentierung beziehungsweise Kritik im Fachschrifttum, weil vorgeblich jetzt geschlossene Gerechtigkeitslücken oder das vielfach beschworene Menetekel eines durch § 839a BGB neu geschaffenen, übermäßigen Haftungsrisikos für die unterlegene Prozesspartei einen in der Sache nicht gerechtfertigten Anreiz bietet, rechtskräftig abgeschlossene Verfahren auf diesem Wege neu aufzurollen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Der Medizinische Sachverständige (MedSach)
Homepage: https://www.medsach.de

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Referenznummer:

R/ZS0151/0011


Informationsstand: 17.09.2004

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