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Bibliographische Angaben zur Publikation

Über sowas kann man nicht sprechen?

Wie sich die berufliche Teilhabe von Menschen mit Inkontinenz gestalten lässt



Sammelwerk / Reihe:

REHADAT Wissensreihe, Band 03


Autor/in:

Görgens, Rosemarie


Herausgeber/in:

Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. - REHADAT


Quelle:

Köln: Eigenverlag, 2015, 31 Seiten: PDF


Jahr:

2015



Link(s):


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Abstract:


Die REHADAT-Wissensreihe vermittelt medizinisches Basiswissen und Lösungen für individuelle Arbeitsgestaltungen. Zielgruppe sind Arbeitgeber, Betriebsärzte, betroffene Arbeitnehmer sowie alle Fachleute, die an der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Erkrankung oder Behinderung beteiligt sind.

'Inkontinent sind doch nur ältere und pflegebedürftige Menschen oder Rollstuhlfahrer', denken die meisten, wenn sie von dem Problem hören. Aber die Realität sieht anders aus. Im Laufe eines Lebens erkranken zwei Drittel aller Frauen und die Hälfte aller Männer an Inkontinenz. In Deutschland sind schätzungsweise 10 Millionen Menschen betroffen. Viele von ihnen gehen einer Arbeit nach. Konkrete Zahlen über Berufstätigkeit und Inkontinenz gibt es nicht.

Im Job wird diese Erkrankung oft verheimlicht. Aus Scham vertrauen sich die Betroffenen auch häufig erst einem Arzt an, wenn sie bereits unter körperlichen und psychischen Belastungen leiden. Dieses Hinauszögern kann Hautschädigungen im Bereich der Ausscheidungsorgane und schwere Infektionen zur Folge haben. Sich frühzeitig an einen Arzt zu wenden, ist wichtig, da Therapien helfen können, die Kontrolle über die Blasen- oder Darmfunktion wieder herzustellen.

Wenn das nicht möglich ist, werden Inkontinenzhilfsmittel eingesetzt. Auch am Arbeitsplatz lassen sich Menschen mit Inkontinenz durch organisatorische Maßnahmen und Hilfsmittel gut unterstützen. Zum Beispiel können bedarfsgerechte Toilettenausstattungen sowie der Umbau von sanitären Einrichtungen den Berufsalltag erheblich erleichtern.

Inkontinenz am Arbeitsplatz sollte kein Tabu-Thema sein. Diese Ausgabe der Wissensreihe möchte dabei unterstützen, praktische Lösungen für den Arbeitsalltag zu finden und Vorurteile abzubauen.

Aus dem Inhalt:

- Einführung
- Erkrankung und Behinderung - 'Meine Toilettengänge lassen sich managen'
- Auswirkungen auf das Arbeitsleben - 'Wenn Kollegen tuscheln, muss man reden'
- Lösungen für den Arbeitsalltag - 'Ich kann trotzdem auf Montage gehen'
- Weiterführende Informationen

[Aus: Information des Herausgebers]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Praxishilfe/Ratgeber / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


REHADAT - Berufliche Teilhabe und Inklusion
Homepage: https://www.rehadat.de
Homepage: https://www.rehadat.de/presse-service/publikationen/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV8164x03


Informationsstand: 27.05.2015

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