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Bibliographische Angaben zur Publikation

Gesundheitsreport 2018

Analyse der Arbeitsunfähigkeitsdaten: Update: Rückenerkrankungen



Sammelwerk / Reihe:

DAK-Gesundheitsreport


Autor/in:

Marschall, Jörg; Hildebrandt, Susanne; Zich, Karsten [u. a.]


Herausgeber/in:

Storm, Andreas


Quelle:

Heidelberg: medhochzwei, 2018, XIII, 287 Seiten, ISBN: 978-3-86216-444-8


Jahr:

2018



Link(s):


Link zu dem Gesundheitsreport (Online-Publikation, PDF, 6,2 MB).


Abstract:


Der jährlich erscheinende Gesundheitsreport analysiert die Daten zur Arbeitsunfähigkeit aller bei der DAK-Gesundheit versicherten Berufstätigen. Er bietet damit einen verlässlichen Überblick über das Krankheitsgeschehen in der Arbeitswelt. Regelmäßig stellt die DAK-Gesundheit dar, welche Krankheiten die größte Rolle gespielt haben und untersucht geschlechts-, alters-, branchen- und regionalspezifische Besonderheiten.

Update Rückenerkrankungen
Rätsel Rücken: Trotz Prävention und zahlreicher Gesundheitskurse leiden in Deutschland Millionen Menschen unter teils heftigen Rückenschmerzen. Immer mehr Patienten gehen mit ihren Beschwerden direkt ins Krankenhaus. Seit dem Jahr 2007 stieg die Zahl der stationären Behandlungen um 80 Prozent und erreichte 2016 einen Höchststand. Fast die Hälfte der Betroffenen ließ sich als Notfall aufnehmen. Das zeigt der aktuelle Gesundheitsreport 'Rätsel Rücken' der DAK-Gesundheit. Die Krankenkasse wertete dafür unter anderem Daten von 2,5 Millionen erwerbstätigen Versicherten aus, befragte 5.200 Frauen und Männer zum Thema und verglich die Ergebnisse mit den Vorjahren. Nach der Umfrage hatten 75 Prozent aller Berufstätigen im vergangenen Jahr mindestens einmal Rückenschmerzen. Jeder Vierte hat aktuell Beschwerden.

Laut DAK-Gesundheitsreport 2018 sind Rückenschmerzen die zweithäufigste Einzeldiagnose für Krankschreibungen. Hochgerechnet auf die erwerbstätige Bevölkerung gab es dadurch rund 35 Millionen Ausfalltage im Job. Jede siebte Arbeitnehmerin oder jeder siebte Arbeitnehmer (14,4 Prozent) leidet bereits drei Monate oder länger unter Rückenschmerzen. Während in der Umfrage 2003 noch 55 Prozent der Berufstätigen angaben, mindestens einmal im Jahr Beschwerden zu haben, sind es jetzt mit 75 Prozent deutlich mehr. 'Das gesundheitspolitische Ziel, das Problem Rücken in den Griff zu bekommen, wurde nach den Ergebnissen unserer Studie nicht erreicht', sagt der Vorstandschef der DAK-Gesundheit Andreas Storm. 'Die Untersuchung sollte zum Anlass genommen werden, die Angebote in den Bereichen Prävention und Versorgung auf den Prüfstand zu stellen.' Dies sei auch mit Blick auf das im Koalitionsvertrag geplante neue Disease Management Programm zur Rückengesundheit jetzt genau der richtige Zeitpunkt, um eine zielgenaue Lösung für die betroffenen Patientinnen und Patienten zu finden.

[Aus: Verlagsinformation]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Buch/Monografie / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


DAK-Gesundheit
Gesetzliche Krankenversicherung
Nagelsweg 27-35
20097 Hamburg
Telefon: 040 2396-2649
Telefax: 040 2396-1550
E-Mail: presse@dak.de
Homepage: https://www.dak.de



Referenznummer:

R/NV739318


Informationsstand: 07.01.2019

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