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Erfolgsfaktor Information (12.10.2020)

Ergebnisse der REHADAT-Befragung „Mit Rheuma im Job“

Tortendiagramm zur Aussage

In Deutschland haben zwei Prozent der erwachsenen Bevölkerung, also etwa 1,5 Millionen Menschen, eine entzündlich rheumatische Erkrankung. Viele von ihnen sind im erwerbsfähigen Alter.

Die berufliche Situation von Menschen mit dieser Rheumaform ist bisher jedoch nur wenig erforscht. Daher hat REHADAT mit Unterstützung der Deutschen Rheuma-Liga, der Selbsthilfeorganisation Rheumaerkrankter, eine Befragung zur Arbeitssituation von Menschen mit entzündlichen rheumatischen Erkrankungen durchgeführt.

Erfreuliches Ergebnis für den Welt-Rheuma-Tag am 12. Oktober: Der Großteil der Befragten kann seiner beruflichen Tätigkeit weitestgehend uneingeschränkt nachgehen und fühlt sich insgesamt gut im Job integriert. Zwei Drittel nehmen ein unterstützendes Klima in ihrem Betrieb wahr. Nachholbedarf gibt es in Bezug auf Information und Kommunikation: 36 Prozent fühlen sich unzureichend zum Thema „Beruf“ im Zusammenhang mit Ihrer Erkrankung beziehungsweise Behinderung informiert. 

Das sind die wichtigsten Ergebnisse auf einen Blick:

  • 84 Prozent der Befragten fühlen sich insgesamt gut im Job integriert.
  • 71 Prozent können ihre berufliche Tätigkeit aufgrund der Arbeitsgestaltung im Großen und Ganzen uneingeschränkt ausüben.
  • 68 Prozent geben an, dass im Betrieb ein unterstützendes Klima herrscht.
  • 31 Prozent fühlen sich ausreichend zum Thema Beruf im Zusammenhang mit ihrer Einschränkung informiert.

Mehr Informationen zur Befragung, zu den Einzelergebnissen und zum Fazit können Sie hier downloaden: www.rehadat.de.