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Bibliographische Angaben zur Publikation

Konzeption Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt

Aktionsprogramm 2004 25 Maßnahmen für mehr Arbeits- und Praktikumsplätze für geistig behinderte Menschen



Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Landeswohlfahrtsverband Württemberg-Hohenzollern (Lwv-WH)


Quelle:

Stuttgart: Eigenverlag, 2004, 33 Seiten: DIN-A4


Jahr:

2004



Abstract:


Das am 01.07.2001 in Kraft getretene Sozialgesetzbuch IX - Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen bedeutet einen Paradigmenwechsel im Hilfesystem für behinderte Menschen. Es stellt darauf ab, dass das Hilfesystem für behinderte Menschen wesentlich darauf ausgerichtet sein muss, die Selbstbestimmung und Eigenverantwortung des behinderten Menschen im Rahmen seiner individuellen Möglichkeiten zu fördern. Damit soll die Lebenswelt nicht behinderter Menschen - das heißt, die Normalität - künftig Ausgangspunkt für die Gestaltung des Hilfesystems sein. Diesem gesetzlichen Auftrag hat der LWV zu entsprechen.

Der Landeswohlfahrtsverband Württemberg-Hohenzollern hat im Jahr 2002 10 Leitlinien entwickelt; diese Leitlinien sollen auch Grundlage für die Gestaltung seiner Hilfen im Arbeitsleben sein.

Auch das Handlungskonzept Maßnahmen und Vorstellungen des Landeswohlfahrtsverbandes Württemberg-Hohenzollern zur Sicherung der Qualität und Finanzierbarkeit der Aufgaben greift die Verbesserung der Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben als Handlungsfeld auf.

Folgende konkreten Ziele werden verfolgt:
- Die Vermittlungsquote aus der WfbM auf den allgemeinen Arbeitsmarkt wird erhöht. Für die Jahre 2002 und 2003 wird in einem ersten Schritt eine Vermittlungszahl von jeweils 100 Personen angestrebt.
- Alternativen zur WfbM werden den behinderten Menschen und ihren Eltern rechtzeitig aufgezeigt, erprobt und für mehr SchulabgängerInnen als bisher realisiert.
- Sicherung und Ausweitung von Arbeitsplätzen für schwerbehinderte Menschen.

Mit der Konzeption wird das Ziel verfolgt, die aktuelle Situation von Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben zu analysieren, Barrieren zu benennen, die der Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt entgegenstehen und Vorschläge zu machen, wie die Situation verbessert werden kann.

Unter Abschnitt 2 der Konzeption wird die aktuelle Situation gegliedert nach
- allgemeinem Arbeitsmarkt,
- Integrationsprojekten,
- Integrationsfachdiensten,
- Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) und
- Sonderschule für geistig behinderte Menschen (G)
beschrieben und es werden die erkennbaren Barrieren benannt.

In Abschnitt 3 werden Eckpunkte für die Beschäftigung behinderter Menschen formuliert.

Abschnitt 4 enthält im sogenannten Aktionsprogramm 2004 '25 Maßnahmen für mehr Arbeits- und Praktikumsplätze für geistig behinderte Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt' konkrete Vorschläge eigener Maßnahmen des Landeswohlfahrtsverbandes zur Verbesserung der Integration auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, dabei werden die Leistungen des Schwerbehindertenrechts und des BSHG zielgerichtet gebündelt. Es enthält außerdem differenzierte Vorschläge für Handlungsschritte anderer.

Das Aktionsprogramm konzentriert sich in einem ersten Schritt auf die Menschen mit einer geistigen Behinderung, weil diese schon bisher die größte Gruppe in den Werkstätten für behinderte Menschen darstellen und bei dieser die größten Zuwächse zu erwarten sind.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur




Bezugsmöglichkeit:


Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS)
Integrationsamt
Homepage: https://www.kvjs.de/startseite/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV0191


Informationsstand: 18.12.2003

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