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Bibliographische Angaben zur Publikation

Aspekte der beruflichen Rehabilitation und deren Umsetzung in Behandlungs- und Beratungskonzepte in der stationären pneumologischen Rehabilitation: Abschlussbericht

Projektförderung durch die Südwestdeutschen Rentenversicherungsträger Landesversicherungsanstalt Baden-Württemberg, Förderkennzeichen 0109979612



Autor/in:

Kaiser, Udo


Herausgeber/in:

Hochgebirgsklinik DAVOS-Wolfgang


Quelle:

Davos: Eigenverlag, 2003, 234 Seiten: Broschur


Jahr:

2003



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Abstract:


Die Arbeit bildet den Abschlussbericht des Forschungsprojektes 'Aspekte der beruflichen Rehabilitation und deren Umsetzung in Behandlungs- und Beratungskonzepte in der stationären pneumologischen Rehabilitation'.

Das Projekt wurde durch die Südwestdeutschen Rentenversicherungsträger unter der Federführung der LVA Baden-Württemberg gefördert (Förderkennzeichen 0109979612) und ist ein Vorhaben des Rehabilitationswissenschaftlichen Forschungsverbundes Freiburg / Bad Säckingen (Sprecher: Prof. Dr. Dr. J. Bengel, Prof. Dr. W.H. Jäckel).

Das Projekt wurde im Zeitraum von Oktober 1998 und September 2002 an der Deutschen Hochgebirgsklinik Davos-Wolfgang (Projektleiter: Dr. U. Kaiser, Projektmitarbeiter bis September 2001: Dipl.-Psych. S. Lippitsch) durchgeführt.

Die Studie verfolgte fünf Fragestellungen bezüglich der Indikation zu berufsbezogenen Maßnahmen und deren Umsetzung durch einen interdisziplinären Beratungsansatz in der medizinischen Rehabilitation.

Die ersten beiden Fragestellungen beschäftigen sich mit der Beschreibung pneumologischer Patienten auf den relevanten Ebenen der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) und der Ableitung eines Risikoprofils zur Frühberentung aus diesen Merkmalen. Zur Beantwortung dieser Fragen dienen vorliegende Erhebungen aus drei Studien, die fünf Jahre später durch eine Nachbefragung unter besonderer Berücksichtigung beruflicher Aspekte ergänzt wurden.

Die dritte Fragestellung umfasst die Entwicklung eines Screeningverfahrens zur frühzeitigen Erkennung von Patienten mit einem erhöhten Risiko zur Frühberentung, welches sich auf die ermittelten Risikofaktoren bezieht.

Die vierte Fragestellung beschäftigt sich mit dem notwendigen Beratungsbedarf im berufsbezogenen Kontext und hieraus abgeleitet, mit der Entwicklung eines interdisziplinären Informations- und Beratungsansatzes und dessen Integration in die stationäre pneumologische Rehabilitation.

Im Kontext der Schnittstelle zur Rehabilitationsnachsorge enthält die fünfte Fragestellung die Abbildung vorhandener und notwendiger beruflicher Hilfen im Bereich der Rehabilitationsnachsorge beziehungsweise in den unterschiedlichen Versorgungssegmenten in der Behandlungskette.

Die Studien basieren auf einem korrelativ-naturalistischen Untersuchungskonzept ohne Kontrollgruppe und Randomisierung und beziehen sich ausschließlich auf Patientenangaben. Unter Einbeziehung der Nachbefragung handelt es sich um ein Längsschnittdesign mit zwei Messzeitpunkten (t1: Klinikaufnahme, t2: > 5 Jahre nach Klinikentlassung).

Bei der Befragung zu beruflichen Hilfen handelt es sich um eine Querschnittuntersuchung mit einem Messzeitpunkt, bei der Patienten-und Arztangaben einbezogen werden. Die Expertenbefragung zu vorhandenen und notwendigen Hilfen in der Behandlungskette wurde mittels einmaliger Fragebogenerhebung durchgeführt. Die eingesetzten Erhebungsinstrumente umfassen erprobte Eigenkonstruktionen und standardisierte Verfahren, die sich in der rehabilitationswissenschaftlichen Forschung bewährt haben.

Im Kontext des Verbundthemas 'Zielorientierung in Diagnostik, Therapie und Ergebnismessung' besteht die primäre Zielsetzung des Projektes in der Entwicklung von Verfahren zur besseren Berücksichtigung berufsbezogener Fragestellungen in der medizinischen Rehabilitation.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


k. A.

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Referenznummer:

R/NV0525


Informationsstand: 23.11.2004

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