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Bibliographische Angaben zur Publikation

Handbuch Inklusive Diagnostik


Autor/in:

Schäfer, Holger; Altenrichter, Birgit; Rittmeyer, Christel [u. a.]


Herausgeber/in:

Schäfer, Holger; Rittmeyer, Christel


Quelle:

Weinheim, Basel: BELTZ, 2015, 608 Seiten, ISBN: 978-3-407-83187-3


Jahr:

2015



Abstract:


Diagnostik ist bei der Entwicklung einer inklusiven Schule von zentraler Bedeutung. Pädagogen müssen individuelle Kompetenzen und Bedarfe von Kindern und Jugendlichen erkennen und darauf aufbauend adäquate Konzepte zur Bildung und Förderung entwickeln. Dazu braucht es eine fachübergreifende Diagnostik, die sowohl Kompetenzen zur qualitativen Beobachtung als auch zur testtheoretischen Messung berücksichtigt. Das Handbuch Inklusive Diagnostik fördert den interdisziplinären Dialog zwischen Sonder- und Regelpädagogik und geht dabei auf die Besonderheiten der Fächer und einzelnen Förderschwerpunkte ein.

Aufbau des Handbuchs:
Das Handbuch gliedert sich in insgesamt sechs Teile.

Teil I beginnt mit den grundlegenden Gedanken zur Inklusion und deren historischen Entwicklungslinien (Kersten Reich), einer historischen Betrachtung der schulischen Diagnostik (Hans-Jürgen Pitsch), den Herausforderungen inklusiver Schulentwicklung (Franz Schott) sowie den Modellen medizinischer Klassifikation (Arthur Limbach-Reich/Hans-Jürgen Pitsch). Die Ausführungen münden schließlich in den Entwurf einer Inklusiven Diagnostik, deren Herausforderungen unter (sonder-)pädagogischen, diagnostischen und personalen Gesichtspunkten dargelegt werden (Holger Schäfer/Christel Rittmeyer).

Teil II greift eine konkrete Fachorientierung mit dem Ziel von Wissens- und Kompetenztransfer auf, der die Lernfelder Deutsch (Deutsch I: Andreas Mayer und Deutsch II: Elke Hohnstein/Katja Bieritz), Mathematik (Mathematik I: Carin de Vries, Mathematik II: Wilhelm Schipper und Mathematik III: Erich Ch. Wittmann), Sachunterricht (Hartmut Giest), Psychomotorik, Sport und Bewegung (Silke Schönrade) sowie Ästhetische Erziehung (Barbara Wichelhaus) im oben genannten diagnostischen Sinne fachwissenschaftlich und in erster Linie aus allgemein pädagogischer Perspektive umreißt.

Teil III baut auf dieser Fachorientierung auf und liefert mit praxiserprobten Beiträgen zur Förderplanung konkrete Hinweise zur Umsetzung im (gemeinsamen) Unterricht. Nach einer grundlegenden Einführung zur Förderplanung (Konrad Bundschuh) werden in zwei aufeinander aufbauenden Beiträgen Entwicklungslinien und Möglichkeiten von Evaluation sowie Fortschreibung im Kontext Förderplanung aufgezeigt (Kerstin Popp/Andreas Methner). Daran anschließend wird diese Vorgehensweise in einen gesamtschulischen Rahmen gerückt, und es werden konkrete Beispiele zur Förderplanarbeit genannt (Liane Paradies). Die Einbindung von Informationstechnologien bringt mit der Nutzung von Online-Plattformen einenmedialen und damit dem interdisziplinären Verständnis dienlichen Blick in diese Überlegungen ein (Reto Luder). Förderdiagnostische Möglichkeiten des Portfolios unter inklusiven Gesichtspunkten runden diesen Teil ab (ThomasWiedenhorn/Markus Janssen/Markus Scholz).

Teil IV umreißt dann vor allem spezifische (sonderpädagogische) Fragestellungen mit Beiträgen zu folgenden Themen: Frühförderung (Klaus Sarimski), Sprache und Sprachförderung (Ulrich vonKnebel), Förderdiagnostik in der Unterstützten Kommunikation (Andrea Erdélyi/Susanne Mischo), Autismus und diagnostische Fragestellungen (Anne Häußler), Verhaltensstörungen (Marc Willmann), Schwerste Behinderung und diagnostische (Un-)Möglichkeiten (Andreas Fröhlich), Arbeit und Diagnostik - neue Wege im Übergang Schule und Beruf (ÜSB) (Erhard Fischer), Lerntherapie und Diagnostik (Birgit Altenrichter) und der RTI-Ansatz im Kontext von Inklusion (Arthur Limbach-Reich).

Teil V beschäftigt sich mit ausgewählten Perspektiven, in dem Diagnostik im Kontext eines konstruktivistischen Zugangs betrachtet wird (Hans-Jürgen Pitsch), Gedanken zur Diagnostik und zu ihren Grenzen skizziert werden (Konrad Bundschuh) und schließlich die Bedeutung des Dialogs als Methode individualpädagogischer Diagnostik betont wird (Rudi Krawitz).

Teil VI fasst bis dahin noch offen gebliebene Aspekte zum Themenkomplex Inklusion, Diagnostik und Schulentwicklung sowie sich daraus ergebende Herausforderungen zusammen (Holger Schäfer/Christel Rittmeyer).

[Aus: Verlagsinformation]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Sammelwerk / Praxishilfe/Ratgeber




Bezugsmöglichkeit:


Verlagsgruppe BELTZ
Homepage: https://www.beltz.de/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV8261


Informationsstand: 25.06.2015

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