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Bibliographische Angaben zur Publikation

Telearbeit: Berufsförderungswerk Heidelberg gGmbH Telelearning-Kurs: Weiterqualifizierung Telearbeit: Fachkraft für kaufmännische Telearbeit - ein Kurs im Telelearning-System

In Teil 3: Selbstdarstellung von Projekten



Sammelwerk / Reihe:

Telearbeit für behinderte Menschen, Band 272


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung (BMA)


Quelle:

Bonn: Eigenverlag, 2002


Jahr:

2002



Abstract:


Projektinformation:

Zeitraum:
Im Jahr 2002 sind vier Kurs-Starttermine vorgesehen. Die Dauer des Kurses beträgt circa 52 Wochen.

Partner:
Die Teilnehmer erwerben den Europäischen Computerführerschein (ECDL), der eine Initiative des Council of European Professional Informatics Societies (CEPIS) in Kooperation mit der EU darstellt. Anfang 1998 wären 13 europäische Länder Mitglied der ECDL-Foundation, durch die diese Aktivität getragen wird. Für dieses europaweit anerkannte Zertifikat dürfen nur wenige autorisierte Schulungsinstitutionen die ECDL-Prüfungen abnehmen. Die Fachhochschule Heidelberg gehört dazu.

Kostenträger:
Die Maßnahme wurde vom Landesarbeitsamt Baden-Württemberg, Stuttgart, als förderungsfähig anerkannt.

Ziel des Projekts:

Der Kurs ist speziell auf Teilnehmer zugeschnitten, die im kaufmännischen Bereich als Tele- Arbeiter tätig werden wollen. Demzufolge sind die wichtigsten Lernziele das Beherrschen der Standardanwendungen im Windows-Bereich (Office-Paket), eine vertiefte Kenntnis der kaufmännischen Grundlagen, ein sicherer Umgang mit modernen Methoden der Bürokommunikation und von Groupware-Arbeitsmethoden. All diese Punkte werden anwendungsbezogen vermittelt und in der Realität erprobt.

Dieser Kurs setzt eine frühere kaufmännische Berufstätigkeit oder als Minimum ein vorhandenes Grundwissen kaufmännischer Begriffe, Kenntnisse und Verfahrensweisen voraus. Die Freiheiten des individuellen Lernens erfordern von jedem Teilnehmer gleichzeitig Engagement, hohe Eigenverant wortlichkeit, Selbstdisziplin und ein eigenständiges Zeitmanagement, um planmäßig an Präsenzphasen, On-Line-Tutorien und Gruppenaktivitäten teilnehmen zu können. Darüber hinaus sind Kompetenzen zur Informationsbewältigung, zur Informationsbewertung und Transferfähigkeit notwendig.

Besondere Betreuung:
Außerhalb der Präsenzphasen, in den TeleLearning-Phasen, werden die Teilnehmer intensiv von TeleTutoren betreut. Das heißt, die Teilnehmer bearbeiten die Lernarrangements eigenverantwortlich und zu dem Zeitpunkt, den sie selber bestimmen. Sie besprechen die Lösungsvorschläge, Fragen und andere Hinweise mit ihrem TeleTutor entweder per E-Mail, wobei der TeleTutor binnen 24 h eine Rückmeldung gibt (sog. Asynchrone Tutorunterstützung) oder aber per NetMeeting online und haben die Möglichkeit, zusätzlich zu Audio- conferencing (ähnlich zum Telefon) sogenanntes Application-sharing zu betreiben, d.h. Teilnehmer und Tutor bearbeiten das gleiche Dokument, die gleiche Datei, aber von verschiedenen Stellen in Deutschland aus.

Dieses NetMeeting kann auch zur Durchführung von Konferenzen (d.h. mehrerer Teilnehmer und der Tutor können gleichzeitig anwesend sein, oder auch beispielsweise für eine Projektsitzung mehrerer Teilnehmer zur Durchführung von Online-Projekten) benutzt werden. Als weitere besondere Dienstleistung werden die Teilnehmer bei der Praktikumssuche und später bei der Arbeitsplatzsuche von unseren Beratern unterstützt und können die Hilfe unserer Mitarbeiter der Workbridge in Anspruch nehmen.

Erste Erfahrungen:

Inzwischen gibt es erste Absolventen der Maßnahme. Sie haben ein hauseigenes Zertifikat erhalten und sich zusätzlich als externes Zertifikat den ECDL (Europäischer Computerführerschein) erworben, was von Arbeitgebern positiv aufgenommen wurde. Auf dem Arbeitsmarkt ist eine Vermittlung in einen klassischen Arbeitsplatz eher möglich, als in ein Telearbeitsverhältnis. Für Menschen mit Behinderung, die zu Hause lernen wollen/müssen, aber dennoch teilweise mobil sind, steckt in der neuen Lernform eine gute Chance, einen Arbeitsplatz zu bekommen (zum Beispiel Teilzeit).

Weitere Perspektiven:
Es wird an einem Projekt gearbeitet, bei dem sich Absolventen über eine virtuelle Firma Praxiserfahrung aneignen können. Der Übergang in eine festes Arbeitsverhältnis wird dann in Abstufungen erfolgen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Adresse: Berufsförderungswerk Heidelberg - SRH Berufliche Rehabilitation




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
Referat Information, Publikation, Redaktion
53107 Bonn
Telefon: 01805 515151-0*
Telefax: 01805 515151-1*
E-Mail: info@bmas.bund.de
Homepage: https://www.bmas.de/DE/Startseite/start.html

Gehörlosen/Hörgeschädigten-Service:
E-Mail: info.gehoerlos@bmas.bund.de
Schreibtelefon: 01805 6767-16*
Schreibtelefax: 01805 6767-17*
Gebärdentelefon:
E-Mail: gebaerdentelefon@sip.bmas.buergerservice-bund.de

(*Festnetzpreis 14 ct/min; Mobilfunkpreise max. 42 ct/min)



Referenznummer:

D0113


Informationsstand: 01.08.2002

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