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Bibliographische Angaben zur Publikation

Persönliches Budget wird Rechtsanspruch

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Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft, Bundesverband e.V. (DMSG)


Quelle:

AKTIV, 2007, Nummer 217 (Heft 4), Seite 32-33, Lautertal-Beedenkirchen: Gerhards, ISSN: 0949-622X


Jahr:

2007



Abstract:


Was in den vier letzten Jahren intensiv auf seine Tauglichkeit getestet wurde, wird nun endlich rechtsverbindlich. Jeder Antrag auf das Persönliche Budget muss, bei erfüllten Voraussetzungen, ab dem ersten Januar 2008 genehmigt werden.

Dieser große Schritt bedeutet nicht nur mehr Freiheit zur Selbstbestimmung durch den Ersatz von Sachleistungen durch Geldleistungen, sondern auch das Auflösen des Dreiecks, Leistungsträger, Leistungsempfänger und Leistungserbringer zu Gunsten einer größeren Unabhängigkeit in der Auswahl und Gestaltung der Sozialleistungen. Dadurch das Käufer, Kunde und Arbeitgeber auf den behinderten Menschen vereint werden, wird seine Durchsetzungsfähigkeit gestärkt und ermöglicht ihm der Boss seines eigenen kleinen Unternehmens zu sein.

Die so genannte Komplexleistung, als eine Erweiterung der Leistungen zur Teilhabe, bietet die Möglichkeit mehrere Leistungsträger, die verschiedene Rehabilitationsleistungen erbringen, unter dem Persönlichen Budget zu vereinen. So können zum Beispiel Leistungen der Krankenkasse, der Unfallversicherung und Pflegeleistungen der Sozialhilfe miteinander verbunden werden.

Eine entsprechende Broschüre des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales über das Persönliche Budget informiert über die Voraussetzungen, die Antragstellung und über wichtige Fragen und Antworten. Es wurde sogar, so das Ministerium, in jeder kreisfreien Stadt und in jedem Kreis eine Servicestelle eingerichtet.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Zeitschrift aktiv
Homepage: https://www.dmsg.de/multiple-sklerose-news/zeitschrift-aktiv...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0106/6462


Informationsstand: 22.01.2008

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