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Bibliographische Angaben zur Publikation

Persönliches Budget - Vom Hilfeempfänger zum Kunden


Autor/in:

Kuntz, Hannah; Hackstein, Jörg


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

B-Journal für behinderte Menschen, 2007, Heft 3, Seite 62-65, Mölsheim: Humanis, ISSN: 1610-2649X


Jahr:

2007



Link(s):


Link zu 'B-Journal' Ausgabe 3/2007 (Online-Publikation, PDF, 7,5 MB).


Abstract:


Die Autoren beschreiben, wie behinderte Menschen durch das Persönliche Budget vom Hilfeempfänger zum Kunden werden. Seit Juli 2004 ist gesetzlich geregelt, dass Leistungen der Eingliederungshilfe auch in Form von Persönlichen Budgets erbracht werden können. Dieses ist eine Geldleistung mittels derer sich ein behinderter Mensch selbst die Unterstützung einkaufen kann, die er braucht. Die Höhe des Budgets soll sich am Bedarf orientieren und möglichst die der Sachleistung nicht übersteigen. Grundlage des Persönlichen Budgets ist eine Zielvereinbarung zwischen dem leistungsberechtigten Menschen und dem einzelnen Leistungsträger.

Per Gesetz ist eine Einführung in zwei Schritten vorgesehen. Seit Juli 2004 ist das Persönliche Budget eine Kann-Leistung. Es kann beim jeweiligen Leistungserbringer beantragt werden, die den Antrag prüfen. Wird der Antrag auf Persönliches Budget abgelehnt, muss der Leistungserbringer eine plausible und nachvollziehbare Begründung haben. Ab Januar 2008 wird ein Rechtsanspruch auf das Persönliche Budget bestehen. Durch das Persönliche Budget soll der behinderte Mensch zum Kunden werden, der sich die benötigten Hilfe auf dem Dienstleistungsmarkt einkaufen kann. Dabei werden sie vom komplett umsorgten Klienten zum aktiv entscheidenden Kunden.

Durchschnittlich sind die Budgetnehmer 37 Jahre alt, wobei alle Altersgruppen zwischen 4 und 79 Jahren vertreten sind. Das Geschlechterverhältnis ist relativ ausgeglichen. Menschen mit psychischen Erkrankungen machen unter den Budgetnehmern die größte Gruppe aus. Das durchschnittliche Persönliche Budget beträgt 994,26 Euro im Monat.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Das Erscheinen der Zeitschrift wurde im Jahr 2008 eingestellt.
***Zu beziehen über Bibliotheken***



Referenznummer:

R/ZS0149/6338


Informationsstand: 26.10.2007

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