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Bibliographische Angaben zur Publikation

ADHS: Erwachsenwerden alleine hilft noch nicht


Autor/in:

Huss, M.


Herausgeber/in:

Berufsverband Deutscher Nervenärzte e.V. (BVDN)


Quelle:

NeuroTransmitter, 2004, Ausgabe 7/8, Seite 53-55, München: Urban & Vogel, ISSN: 1436-123X


Jahr:

2004



Abstract:


ADHS galt bislang meist als das 'Zappelphilipp-Syndrom' des Kindes. Langzeitbeobachtungen haben jetzt gezeigt, dass jedoch etwa ein Drittel der Betroffenen die altersadaptierten Kriterien für ADHS auch noch im Erwachsenenalter erfüllen. Häufig kommen dann weitere psychiatrische Krankheiten wie etwa Depressionen oder Suchterkrankungen hinzu.

Man geht heute davon aus, dass es sich bei ADHS um eine überwiegend erblich bedingte Störung mit Abweichungen im dopaminergen System handelt. Eine Neubewertung des Krankheitsbildes stellt statt der Zappeligkeit nun eher die Aufmerksamkeitsproblematik in den Vordergrund.

Die besten therapeutischen Ergebnisse werden derzeit mit einer Stimulanzientherapie in Begleitung einer intensiven kinderpsychiatrischen Betreuung erzielt.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


NeuroTransmitter
Homepage: https://www.springermedizin.de/neurotransmitter/9316054

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Referenznummer:

R/ZA5946


Informationsstand: 08.09.2010

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