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Bibliographische Angaben zur Publikation

Sozialmedizinische Empfehlung und beruflicher Status bei Patienten mit Multipler Sklerose aus einer neurologischen Rehabilitationsklinik

Vortrag auf dem 27. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 26. bis 28. Februar 2018 in München



Sammelwerk / Reihe:

Rehabilitation bewegt!


Autor/in:

Schnell, Rainer; Nielsen, Jörn; Saliger, Jochen


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2018, Seite 104-106


Jahr:

2018



Link(s):


Link zu dem Beitrag im Tagungsband (PDF, 12 MB).


Abstract:


Multiple Sklerose (MS) geht mit einer Vielzahl von Symptomen einher, die den privaten und beruflichen Alltag beeinträchtigen können. Der Multiplen Sklerose kommt sowohl aufgrund der hohen Prävalenz als auch aufgrund der sozialmedizinischen Folgen (frühe Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit) eine hohe Bedeutung zu. Folglich ist es von großem Interesse, Faktoren, die eine Erwerbs- oder Arbeitsfähigkeit vorhersagen können, zu identifizieren. Das neurologische Rehabilitationszentrum Godeshöhe e.V. (Godeshöhe) spricht für jede MS-Patientin oder jeden MS-Patienten eine sozialmedizinische Empfehlung (erwerbsunfähig (EU), arbeitsunfähig (AU), arbeitsfähig (AF)) aus, die in dieser Studie hinsichtlich ihrer prognostischen Validität überprüft wurden.

Die Gruppen der sozialmedizinischen Einschätzung unterscheiden sich hinsichtlich der für den tatsächlichen Status relevanten Faktoren Depression, Fatigue und kognitive Fähigkeiten, jedoch nicht hinsichtlich der ebenso relevanten Faktoren Alter und wahrgenommene Selbstwirksamkeit. Erkrankungsdauer und soziale Unterstützung wurden einbezogen, hatten jedoch keine Bedeutsamkeit für die tatsächliche berufliche Situation. Eine Prognose der beruflichen Situation war auch bei Veränderung in Depression und Fatigue über die Zeit möglich (nicht bei motorischer Fatigue).

Zusammenfassend sollten zur Verbesserung der Prognosegüte in sozialmedizinischen Einschätzungen bei MS-Patientinnen und MS-Patienten die Ausprägung einer depressiven und Fatiguesymptomatik, die kognitiven Fähigkeiten (Gedächtnis, Aufmerksamkeit und kognitive Flexibilität) sowie zusätzlich die von den Patientinnen und Patienten wahrgenommene Selbstwirksamkeit sowie das Alter berücksichtigt werden.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '27. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Rehabilitation bewegt!'




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)
Bereich Reha-Forschung > Reha-Kolloquium
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Experten/R...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV784616


Informationsstand: 19.06.2018

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