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Dokumentart(en): Zeitschriftenbeitrag Forschungsergebnis Online-Publikation
Titel der Veröffentlichung: Durchführung von digitalen Arbeitssituationsanalysen für die mobil-flexible Arbeit zur Erhebung von psychischen Belastungsfolgen

Befragung von Mitarbeiter:innen einer öffentlichen Verwaltung zu Homeoffice - Erfahrungen während der SARS-CoV-2-Pandemie

Bibliographische Angaben

Autor/in:

Bölsch-Peterka, Ronja; Krowicki, Martin; Schmidtke, Aliena [u. a.]

Herausgeber/in:

k. A.

Quelle:

Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie, 2022, Band 72 (Heft 3), Seite 115-128, Heidelberg: Haefner, ISSN: 0944-2502 (Print); 2198-0713 (Online)

Jahr:

2022

Der Text ist von:
Bölsch-Peterka, Ronja; Krowicki, Martin; Schmidtke, Aliena [u. a.]

Der Text steht in der Zeitschrift:
Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie, Band 72 (Heft 3), Seite 115-128

Den Text gibt es seit:
2022

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Inhaltliche Angaben

Beschreibung:

Das steht in dem Text:

Hintergrund:

Im Zuge der SARS-CoV-2-Pandemie wurde die Arbeit in vielen Betrieben nach Hause verlagert und innerhalb kurzer Zeit hat sich die Arbeitssituation der Beschäftigten schnell verändert. Um mögliche Belastungen zu identifizieren und gesundheitliche Ressourcen auszubauen, sind fundierte Analysen der Arbeitssituation notwendig.

Ziel der Arbeit:

Ziel dieser Arbeit war es, auch in Zeiten mit Kontaktbeschränkungen, fundierte Analysen im Bereich des Betrieblichen Gesundheitsmanagements anzubieten. Mithilfe von digitalen Arbeitssituationsanalysen (ASITA) sollte die Homeoffice-Tätigkeit in einer öffentlichen Verwaltung erfasst und Handlungsempfehlungen abgeleitet werden.

Material und Methoden:

Mittels digitaler ASITAs wurden drei Gruppen (16 Beschäftigte) zu ihrer Arbeitssituation im Homeoffice befragt. Eingeschlossen wurden Beschäftigte, die innerhalb der letzten zwölf Wochen vor der Befragung an mindestens zwei Tagen pro Woche im Homeoffice gearbeitet haben.

Ergebnisse:

Das Arbeiten im Homeoffice stellt Anforderungen an die Beschäftigten, die wiederum positive als auch negative Beanspruchungsfolgen mit sich bringen. Aufseiten der Arbeitsorganisation ergaben sich individuelle Vorteile, wie der Wegfall von Arbeitswegen oder eine bessere Zeiteinteilung. Hinsichtlich der Kommunikation im Unternehmen fehlten klare Strukturen zur Arbeit im Homeoffice.

Diskussion:

Digitale ASITAs können ein aussagekräftiges Instrument sein, um gesundheitliche Belastungen und Ressourcen auch in Unternehmen mit mobil-flexiblen Arbeitsmodellen zu untersuchen. Wie am Beispiel der Pandemie gezeigt, bedingt ein Wandel der Arbeitssituation einen kontinuierlichen Reflexionsprozess, bei dem die Gesundheit der Beschäftigten eine wesentliche Säule sein muss.

Wo bekommen Sie den Text?

Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie
https://link.springer.com/journal/40664

Weitere Informationen zur Veröffentlichung

Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie
https://link.springer.com/journal/40664

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.

Carrying out digital work situation analyses for mobile flexible work to ascertain the consequences of mental stress

Survey of employees of a public administration on working from home - Experiences during the SARS-CoV-2 pandemic
Background:
In the course of the COVID-19 pandemic, work in many companies was relocated to the home and the work situation of the employees changed suddenly and within a short period of time. In order to identify possible stressors and to expand health resources, a multifactorial analysis of the work situation is necessary.

Objective:
The goal of this work was to provide an in-depth analysis in the area of occupational health management even in times of contact restrictions. With the help of digital work situation analysis (ASITA) both stressors and strengths of the home office activity in a public administration were identified and recommendations for appropriate action were derived.

Material and methods:
Using digital ASITAs, 3 groups (in total 16 employees) were asked about their work situation and conditions at home. Employees who worked at least 2 days per week from home during the last 12 weeks before the survey were included in the studies.

Results:
Working from home places new demands on employees, which in turn lead to both positive and negative consequences. An example of a positive change can be seen with respect to the work organization. Employees reported many advantages, such as the reduction of time commuting to work, and better time management. An example of a negative outcome can be seen in terms of communication in the company, where clear structures are lacking for working in the home office.

Discussion
Digital work situation analysis can be an instrumental tool to examine health burdens and benefits, even in companies with mobile flexible work models. As shown by the pandemic, a change in the work situation within companies requires a continuous process of reflection, a process in which the health of the employees must be an essential part.

Referenznummer:

R/ZS0064/0214

Informationsstand: 22.12.2022