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Dokumentart(en): Graue Literatur Forschungsergebnis Online-Publikation
Titel der Veröffentlichung: Global Disability Inclusion Report: Accelerating Disability Inclusion in a Changing and Diverse World

A Multi-stakeholder Report for the Global Disability Summit 2025

Der Text ist von:
Global Disability Summit (GDS); Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ); International Disability Alliance (IDA)

Den Text gibt es seit:
2025

Online-Publikation anzeigen (barrierefreies PDF | 4,3 MB)

Beschreibung:

Das steht in dem Text:

Mehr als 3.000 Menschen aus rund 100 Ländern, viele von ihnen mit Behinderungen, haben sich Anfang April 2025 in Berlin zum dritten Weltgipfel für Menschen mit Behinderungen getroffen („Global Disability Summit“). Ziel des Gipfels ist es, Barrierefreiheit und Inklusion weltweit voranzubringen. Gemeinsame Ko-Gastgeber des Gipfels waren Deutschland, vertreten durch das Bundesentwicklungsministerium (BMZ), das Haschemitische Königreich Jordanien sowie der Welt-Dachverband der Selbstvertretungsorganisationen von Menschen mit Behinderungen.

Die teilnehmenden Regierungen und Organisationen stellten gut funktionierende Projekte aus ihren Ländern vor, damit alle voneinander lernen können. Zugleich machten sie Zusagen für künftige Vorhaben, die das Leben von Menschen mit Behinderungen vereinfachen sollen. Auch die Bundesregierung hat sich mit insgesamt mehr als 30 Zusagen eingebraucht, die vor allem Deutschland, aber auch die internationale Zusammenarbeit betreffen.

Die vom Entwicklungsministerium in Auftrag gegebene und von UNICEF koordinierte Studie „Global Disability Inclusion Report“ hat zum Ziel, die Datenlage zur Situation von Menschen mit Behinderungen zu verbessern - eine Forderung, die Verbände und Interessensvertretungen immer wieder stellen.

Der Studie zufolge haben Menschen mit Behinderungen eine im weltweiten Durchschnitt um 14 Jahre geringere Lebenserwartung als Menschen ohne Behinderungen. In den ärmsten Ländern beträgt die Lücke 23 Jahre, in den reichsten Ländern zehn Jahre. Auch beim Zugang zu Therapien und Hilfsmitteln bestehen erhebliche Unterschiede: Während in den reichsten Ländern 88 Prozent der Menschen mit Behinderungen Hilfsmittel wie etwa Prothesen, Rollstühle oder Hörgeräte nutzen können, sind es in den ärmsten Ländern nur elf Prozent.

Und während in den reichsten Ländern auf eine Million Einwohner mehr als 900 Physiotherapeut*innen kommen, sind es in ärmeren Ländern weniger als 30. Ebenso stehen in Ländern wie den USA und Australien mehr als 300 Sprachtherapeut*innen und Logopäd*innen pro einer Million Einwohner zur Verfügung, in manchen Ländern Afrikas keine einzige.

[Aus: Information der Herausgebenden]

Wo bekommen Sie den Text?

Global Disability Summit
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
https://www.bmz.de/de/mediathek/publikationen/index.html
https://www.globaldisabilitysummit.org/resource/global-disab...

Global Disability Summit
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
https://www.bmz.de/de/mediathek/publikationen/index.html
https://www.globaldisabilitysummit.org/resource/global-disab...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an eine Bibliothek, die Herausgebenden, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.

Global Disability Inclusion Report: Accelerating Disability Inclusion in a Changing and Diverse World

A Multi-stakeholder Report for the Global Disability Summit 2025

Inclusion is not merely an aspiration, but a fundamental human right. It requires ensuring that all individuals, regardless of their background, abilities or circumstances, are recognized, respected and afforded equitable access to resources and opportunities. Inclusive societies are better equipped to leverage the strengths and contributions of all their populations, enhancing their ability to withstand economic, environmental, social and other shocks and respond to technological shifts, climate change and other global trends. However, exclusion has significant economic consequences. For instance, underemployment of persons with disabilities costs up to 7 per cent of gross domestic product (GDP) in low- and middle-income countries. Economic losses are even greater if considering other sources, such as the opportunity costs of unpaid care and support that is provided primarily by women and girls.

The journey towards a truly inclusive world for children and adults with disabilities – who represent more than 16 per cent of the world’s population – is marked by both remarkable progress and persistent challenges. In preparation for the Global Disability Summit 2025, it is imperative to reflect on the advancements made, acknowledge the remaining gaps and chart a course for transformative action. This report, drawing from global consultations and the expertise and previous reports of various United Nations agencies, civil society, Organisations of Persons with Disabilities (OPDs) and academia, offers a comprehensive analysis of the current landscape and proposes pathways to accelerate inclusion.

Referenznummer:

R/NV9336

Informationsstand: 04.04.2025