Icon Literatur
Icon Graue Literatur

Dokumentart(en): Graue Literatur Forschungsergebnis Online-Publikation
Titel der Veröffentlichung: DGB-Index Gute Arbeit - Der Report 2010: Wie die Beschäftigten die Arbeitsbedingungen in Deutschland beurteilen

Mit dem Schwerpunkt: Folgen der Wirtschaftskrise, Arbeitsintensivierung

Obertitel:

DGB-Index Gute Arbeit

Autor/in:

k. A.

Herausgeber/in:

Institut DGB-Index Gute Arbeit

Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2010, 36 Seiten

Jahr:

2010

Der Text ist von:
Institut DGB-Index Gute Arbeit

Den Text gibt es seit:
2010

Online-Publikation anzeigen (PDF | 1 MB)

Beschreibung:

Das steht in dem Text:

Der Report 2010 zur Repräsentativerhebung des DGB-Index Gute Arbeit beleuchtet schwerpunktmäßig die Folgen der Wirtschaftskrise für die Beschäftigten sowie zunehmende Arbeitsintensivierung. Der Index Gute Arbeit 2010 liegt mit 59 Punkten weiterhin im unteren Mittelmaß der Index-Skala: Bereich Mittelmäßige Arbeit.

Zentrale Ergebnisse des Befragungsjahres 2010

  • Der Index Gute Arbeit 2010 liegt mit 59 Punkten weiterhin im unteren Mittelmaß der Index-Skala; Bereich Mittelmäßige Arbeit.
  • Fast die Hälfte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind von krisenbedingten Änderungen der Arbeitsgestaltung betroffen, am stärksten die Beschäftigten in der Metallindustrie.
  • Beschäftigte, die krisenbedingt von Lohnkürzungen betroffen sind, können weniger gut von ihrem Einkomme leben als die anderen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Nur 27 Prozent der von Lohnkürzungen Betroffenen sagen, dass ihr Einkommen vollkommen reicht oder dass sie gut davon leben können - von den Nicht-Betroffenen sagen dies 41 Prozent.
  • Beschäftigte im Finanzdienstleistungsbereich sind besonders stark von einer krisenbedingten Erhöhung der Arbeitsintensität betroffen. 27 Prozent der Beschäftigten dieser Branche sind von einer Verstärkung der Arbeitsintensität in Folge der Krise betroffen (zum Vergleich: 21 Prozent sind es über alle Branchen hinweg bundesweit).
  • Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die außerberuflich Pflegebedürftige zu betreuen haben, sehen sich in einem deutlich überdurchschnittlichen Maße von Auspowerung bedroht.
  • Ein Viertel der älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer geht davon aus, dass im Betrieb nicht sorgsam mit ihren persönlichen Daten umgegangen wird - junge Beschäftigte haben großes Vertrauen in den betrieblichen Datenschutz.

[Aus: Information der Herausgebenden]

Wo bekommen Sie den Text?

Institut DGB-Index Gute Arbeit
https://index-gute-arbeit.dgb.de/

Institut DGB-Index Gute Arbeit
https://index-gute-arbeit.dgb.de/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an eine Bibliothek, die Herausgebenden, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.

Referenznummer:

R/NV5675x10

Informationsstand: 22.10.2019