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Dokumentart(en): Zeitschriftenbeitrag
Titel der Veröffentlichung: Einfach mal anfangen!

Autor/in:

k. A.

Herausgeber/in:

Aktion Psychisch Kranke e.V. (APK); Dachverband Gemeindepsychiatrie e.V.; Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker e.V. (BApK)

Quelle:

Psychosoziale Umschau, 2022, 37(03), Seite 34, Köln: Psychiatrie, ISSN: 0930-4177, eISSN: 2942-4860

Jahr:

2022

Der Text ist von:
Aktion Psychisch Kranke e.V. (APK); Dachverband Gemeindepsychiatrie e.V.; Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker e.V. (BApK)

Der Text steht in der Zeitschrift:
Psychosoziale Umschau, 37(03), Seite 34

Den Text gibt es seit:
2022

Beschreibung:

Das steht in dem Text:

Aus dem Editorial:

Psychische Gesundheit geht uns alle an! Und das gilt für die psychische Gesundheit aller Menschen in allen Lebenslagen. Das letzte Heft des Jahres nimmt Grenzbereiche in den Fokus. Die forensische Psychiatrie ist zum Beispiel ein solcher Bereich, der mit der anstehenden Reform des § 64 StGB in das Licht der Öffentlichkeit (und der Umschau) rückt.

Dr. Udo Frank berichtet über seinen Besuch in der forensischen Psychiatrie in Florenz (S. 8), während Cornelia Schäfer mit Peter Brieger und Claudia Limmer der Frage „Brauchen wir noch Entziehungsanstalten?“ auf den Grund geht (S. 10).

Digitalisierung als Beitrag zu Autonomie und Teilhabe, auch in der Forensik, ist das Thema von Christian Stricker und Stefan Rogge mit dem Projekt „Forensic Surfing“ (S. 21).

Menschen mit psychischen Erkrankungen und deren Angehörige machen immer wieder Grenzerfahrungen. „Die zwei Seiten“ seines Lebens zwischen Psychose und Realität beschreibt Friedemann Ziems (S. 13), und die Geschichte von Sandra Dellmann zeigt, wie man vom Rande des Abgrunds ins erfüllende Leben zurückfinden kann, wenn man „dranbleibt“ (S. 34).

Was eine Selbststigmatisierung wegen einer psychischen Erkrankung begünstigt und wie sie sich auswirkt, erklärt Stefan Siebert in der Rubrik „Neues aus der Forschung“ (S. 18), und Mandy Fleer beeuchtet (S.19), wie wir über das Tabu psychischer Erkrankungen sprechen.

Dass es höchste Zeit ist, Stigma und Tabu zu überwinden, zeigte die „Mad Pride", die zum zweiten Mal in der Schweiz stattfand (S. 36).

Medizinische und berufliche Rehabilitation sind auch bei psychischen Erkrankungen ein wichtiges Thema, das leider (noch) nicht von allen Trägern mitgedacht wird. Sabine Kreß macht auf die Notwendigkeit einer „Selbstverständlich(en) Rehabilitation“ aufmerksam (S. 29), und der „Blickpunkt“ rückt Zahlen und Standorte von Rehabilitationseinrichtungen für psychisch erkrankte Menschen in den Fokus.

Teilhabe und Gemeinschaft ist ein Grundbedürfnis aller Menschen und die Voraussetzung für psychische Gesundheit, insbesondere wenn es nun wieder in die „dunkle“ Jahreszeit geht.

Psychosoziale Umschau (PSU)
https://www.psychiatrie-verlag.de/zeitschriften/psychosozial...
https://psychiatrie-verlag.de/recht-konkret/#

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Referenznummer:

R/ZS0185/0071

Informationsstand: 09.12.2022