Beschreibung / Inhalte
Als Folge des demographischen Wandels wächst in Deutschland die Zahl der Menschen mit körperlichen Behinderungen kontinuierlich. Gleichzeitig nimmt die Zahl der verfügbaren Pflegekräfte stark ab. Vor diesem Hintergrund soll untersucht werden, ob mobile Serviceroboter für Menschen mit körperlicher Behinderung eine Hilfe sein können.
Im Mittelpunkt stehen folgende spannende Fragestellungen:
Welche Art von Hilfe benötigen Menschen mit körperlicher Behinderung?
Inwieweit können mittelfristig verfügbare Serviceroboter diese Hilfe kostengünstig (das heißt wirtschaftlich rentabel und Nutzer- und Nutzerinnenseitig akzeptabel) erbringen?
Wie muss solch ein Roboter aufgebaut sein?
Wie sollen Mensch und Roboter kommunizieren (Mensch-Roboter-Schnittstelle)?
Inwieweit werden derartige Maschinen von potentiellen Nutzerinnen und Nutzern als Ersatz oder Ergänzung menschlicher Hilfen akzeptiert?
Inwieweit sind andere technische Hilfsmittel geeigneter?
Diese Fragen sollen mit einem prototypischen Serviceroboter in der realen Umgebung von Menschen mit körperlicher Behinderung empirisch untersucht werden. Die beiden Hochschulpartner bringen die benötigten wissenschaftlichen, interdisziplinären Kompetenzen aus der Servicerobotik und dem Pflegewesen mit. Die Zieglerschen als großer Sozialträger in Oberschwaben stellen ihre Einrichtungen sowie Personal zur Verfügung.
Projektbeschreibung von Projektverantwortlichen übernommen.
Beginn:
01.11.2013
Abschluss:
31.10.2016
Fördernummer:
Robotik - Mensch, Maschine, Interaktion 2012
Kostenträger:
- Baden-Württemberg Stiftung gGmbH
ICF-Bezug des Projekts:
- Das Projekt hat keinen ausdrücklichen ICF-Bezug.