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Dokumentart(en): Zeitschriftenbeitrag
Titel der Veröffentlichung: Schwerpunktthema: Gemeinsam verschieden - Teilhabe für jeden Menschen

Autor/in:

Niehaus, Jana; ; Windsheimer-Kolla, Hanna; Casamento, Claudia [u. a.]

Herausgeber/in:

Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e.V. (BAG WfbM)

Quelle:

Werkstatt:Dialog, 2025, 41(02), Seite 32-49, Frankfurt am Main: Eigenverlag, ISSN: 1864-2993

Jahr:

2025

Der Text ist von:
Niehaus, Jana; ; Windsheimer-Kolla, Hanna; Casamento, Claudia [u. a.]

Der Text steht in der Zeitschrift:
Werkstatt:Dialog, 41(02), Seite 32-49

Den Text gibt es seit:
2025

Beschreibung:

Das steht in dem Text:

Überall dort, wo Menschen gemeinsam leben, lernen und arbeiten, treffen vielfältige, individuelle Bedarfe und Sichtweisen aufeinander. Werkstätten und andere Leistungsanbieter erkennen diese Vielfalt an und richten ihre Angebote entsprechend aus.

In den verschiedenen Beiträgen berichten Werkstätten, wie sie mit Anforderungen aufgrund der vielfältigen Lebenswirklichkeiten und Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen umgehen:

  • Die Bersenbrücker Gemeinnützige Werkstätten setzen digitale Technologien ein um die Beschäftigten zu unterstützen und in ihrer Selbstständigkeit zu stärken. Unter anderem kommen bei der Arbeit im zentralen Lager digitale Assistenzsysteme zum Einsatz, mit deren Hilfe die Beschäftigten ihre Aufgaben sicherer und eigenständiger erdledigen können.
  • Die Stiftung Pfennigparade bietet ein breites Spektrum an Arbeitsmöglichkeiten an, welches sich an den individuellen Bedarfen der Beschäftigten orientiert. Vor allem Menschen mit erworbenen körperlichen Behinderungen können hier Autonomie und Selbstwertgefühl zurückgewinnen.
  • proviel, die Werkstatt für Menschen mit psychischen Behinderungen in Wuppertal, bietet gemeinsam mit der Bergischen Industrie- und Handelskammer die Möglichkeit, unterschiedliche Ausbildungsabschlüsse zu erreichen. Ohne den Druck des ersten Arbeitsmarkts können die Beschäftigten in vorstrukturierten Blöcken Teilqualifizierungen erreichen und schließlich die Abschlussprüfung bei der IHK absolvieren.
  • In den Schwarzenbeker Werkstätten setzen die Mitarbeitenden ihr Erfahrungswissen ein, um geeignete Strukturen für Beschäftigte im Autismus-Spektrum zu schaffen, die ihren besonderen Bedürfnissen gerecht werden.
  • Die in.betrieb gGmbH hat ein Drei-Säulen-Konzept zum Umgang mit Menschen mit herausforderndem Verhalten in ihren Werkstätten entwickelt. Zentral sind Reflexions-, Beratungs- und Präventionsangebote, ein pädagogisch geschultes, internes Konsultationsteam sowie Individuell Strukturierte Arbeitsgruppen (ISAs).
  • Einen speziellen Arbeitsbereich für altersangepasste Arbeit (AB A) bieten die Bonner Werkstätten der Lebenshilfe Bonn an. Dieser ist durch einen geringeren Arbeitsdruck und einen stärkeren Fokus auf den Erhalt wichtiger kognitiver und motorischer Fähigkeiten in einem sozialen Kontext gekennzeichnet.

Wo bekommen Sie den Text?

Werkstatt:Dialog
https://www.bagwfbm.de/wdg

Referenznummer:

R/ZS0117/0412

Informationsstand: 01.09.2025