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Dokumentart(en): Sammelwerksbeitrag Forschungsergebnis Online-Publikation
Titel der Veröffentlichung: Betriebliches Arbeitstraining

Vortrag auf dem 29. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 2. bis 4. März 2020 in Hannover (ausgefallen)

Bibliographische Angaben

Obertitel:

Prävention und Rehabilitation - der Betrieb als Partner

Autor/in:

Eichert, Hans-Christoph

Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)

Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2020, Seite 122-124

Jahr:

2020

Der Text ist von:
Eichert, Hans-Christoph

Den Text gibt es seit:
2020

Ganzen Text lesen (in: Reha-Kolloquium 2020) (PDF | 6,8 MB)

Inhaltliche Angaben

Abstract:

Das steht in dem Text:

Hintergrund:

Für die Verarbeitung beruflicher Anforderungen sind berufsrelevante Ressourcen von großer Bedeutung. Wo diese fehlen beziehungsweise nicht wahrgenommen werden, kommt es zu Überforderungssituationen, die auch zum Verlust eines Arbeitsplatzes führen können.

Für Menschen mit Schwerbehinderung besteht die Möglichkeit, bei drohendem Arbeitsplatzverlust Unterstützung in Form eines Arbeitstrainings beziehungsweise Jobcoachings durch das Integrationsamt zu bekommen. Dabei handelt es sich um eine Leistung nach § 185 Absatz 3 Nummer 1f SGB IX in Verbindung mit § 25 SchwbAV.

Das hier vorgestellte Konzept beruht auf stress- und ressourcentheoretischen Überlegungen und nimmt vor allem das Verhältnis zwischen Anforderungen und verfügbaren arbeitsplatzrelevanten Ressourcen in den Blick.

Konzept:

Das Jobcoaching wird in Form einer individuellen Unterstützungsleistung durchgeführt. Ziel ist die Stärkung berufsrelevanter personaler, professioneller und sozialer Ressourcen um die Bewältigungsmöglichkeiten zu stärken.

Ein Arbeitstraining gliedert sich in vier Phasen. Vor Beginn eines Arbeitstrainings wird mit dem/der Mitarbeiter:in, dem Betrieb und dem Integrationsfachdienst der konkrete Bedarf ermittelt und beim Integrationsamt beantragt.

Das Arbeitstraining beginnt dann zunächst mit einer diagnostischen Phase, in der eine Arbeitsplatzbeobachtung und ggfs. weitergehende Diagnostik durchgeführt wird. Ziel ist dabei die ganzheitliche Erfassung aller personalen, sozialen und organisationalen Determinanten eines Arbeitsplatzes.

Auf Basis der Ergebnisse schließt sich dann das eigentliche Training an. Ein Arbeitstraining kann neben dem Training am Arbeitsplatz (personale Ressourcen) auch Schulungselemente (professionelle Ressourcen) und arbeitsorganisatorische Maßnahmen (soziale Ressourcen) enthalten.

In der Abschlussphase steht die Sicherung des Trainingserfolgs im Mittelpunkt. Die zeitliche Dauer der einzelnen Phasen richtet sich nach dem individuellen Bedarf und kann im Laufe des Trainings angepasst werden.

Wo bekommen Sie den Text?

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)
Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium
https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Experten/R...

Weitere Informationen zur Veröffentlichung

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)
Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium
https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Experten/R...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.

Referenznummer:

R/NV1496x024

Informationsstand: 30.12.2020