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Dokumentart(en): Zeitschriftenbeitrag Forschungsergebnis Online-Publikation
Titel der Veröffentlichung: Women in Change - Wechseljahre am Arbeitsplatz als arbeitsmedizinische Herausforderung mit besonderem Fokus auf Führungskräfte

Autor/in:

Eble, S.; Mehlig, L.; Kurscheid, C.

Herausgeber/in:

k. A.

Quelle:

ASU - Arbeitsmedizin Sozialmedizin Umweltmedizin, 2025, 60(08), Seite 478-482, Stuttgart: Gentner, ISSN: 0944-6052, eISSN: 2363-4669

Jahr:

2025

Der Text ist von:
Eble, S.; Mehlig, L.; Kurscheid, C.

Der Text steht in der Zeitschrift:
ASU - Arbeitsmedizin Sozialmedizin Umweltmedizin, 60(08), Seite 478-482

Den Text gibt es seit:
2025

Online-Publikation anzeigen (DOI: 10.17147/asu-1-464336doi)

Beschreibung:

Das steht in dem Text:

Zielstellung

Die Wechseljahre gehen mit vielfältigen somatischen und psychischen Symptomen einher, die die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigen können. Frauen in Führungspositionen sind hierbei besonders belastet. Ziel dieser Studie war es, den Einfluss menopausaler Beschwerden auf die berufliche Leistungsfähigkeit von Frauen mit Führungsverantwortung zu erfassen und Unterstützungsbedarfe zu identifizieren.

Methode

Die anonym durchgeführte Online-Befragung richtete sich ausschließlich an Personen in Führungspositionen. Die Studie war explorativ angelegt und nicht repräsentativ. Insgesamt wurden 821 vollständig ausgefüllte Datensätze ausgewertet. Der Fragebogen basierte auf der MenoSupport-Studie und wurde um führungsspezifische Aspekte erweitert.

Ergebnisse

Von den insgesamt 821 befragten Führungskräften berichteten 567 Frauen (69,1 Prozent) über menopausale Beschwerden. Davon gaben 51,9 Prozent (n = 294) an, dass diese Symptome ihre berufliche Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Besonders häufig genannt wurden kognitive Einschränkungen, emotionale Labilität und Fatigue. Zudem zeigte sich ein hoher Anteil an Präsentismus trotz Symptombelastung.

Schlussfolgerung

Die Ergebnisse unterstreichen die arbeitsmedizinische Relevanz der Menopause, insbesondere bei weiblichen Führungskräften. Es besteht ein Bedarf an betrieblicher Aufklärung, Enttabuisierung sowie struktureller Unterstützung im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung.

Wo bekommen Sie den Text?

Arbeitsmedizin | Sozialmedizin | Umweltmedizin
ASU
Zeitschrift für medizinische Prävention
https://www.asu-arbeitsmedizin.com/

Arbeitsmedizin | Sozialmedizin | Umweltmedizin
ASU
Zeitschrift für medizinische Prävention
https://www.asu-arbeitsmedizin.com/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an eine Bibliothek, die Herausgebenden, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.

Women in Change - Menopause in the workplace as an occupational health challenge with a special focus on managers

Objective

Menopause is associated with a wide range of somatic and psychological symptoms that may impair work ability. Women in leadership positions are particularly affected due to increased responsibilities and stress exposure. The aim of this study was to assess the impact of menopausal symptoms on work performance among female executives and to identify related needs for workplace support.

Method

The anonymous online survey targeted exclusively individuals in leadership positions. The study was exploratory in nature and not representative. A total of 821 fully completed datasets were analyzed. The questionnaire was based on the MenoSupport study and was expanded to include leadership-specific aspects.

Results

Of the 821 managers surveyed, 567 women (69.1 percent) reported menopausal symptoms. Of these, 51.9 percent (n=294) stated that these symptoms impair their professional performance. Cognitive impairment, emotional instability, and fatigue were particularly frequently cited. Furthermore, a high proportion of women reported presenteeism despite symptom distress.

Conclusion

The findings highlight the occupational health relevance of menopause, particularly among women in leadership roles. There is a clear need for corporate-level measures including awareness, destigmatization, and structural support within workplace health promotion strategies.

Referenznummer:

R/ZS0026/0036

Informationsstand: 27.08.2025