Förderkonzept Werkstattzeitung: Seit Ende 2007 gibt es das Projekt „Werkstattzeitung“ in der StephanusWerkstatt für Arbeit und Beschäftigung. Es entstand im Rahmen der Abschlussarbeit zweier Gruppenleiter zur geprüften Fachkraft für Arbeits- und Berufsförderung.
Bei dem Projekt handelt es sich um die Erstellung einer Werkstattzeitung, die von interessierten Beschäftigten mit Unterstützung dieser Fachkräfte erstellt wird. Gemäß § 136
SGB IX hat die Werkstatt unter anderem die Leistungs- oder Erwerbsfähigkeit des behinderten Menschen zu erhalten, zu entwickeln, zu erhöhen oder wiederzugewinnen und dabei die Persönlichkeit weiterzuentwickeln.
Eingebettet in diesen Auftrag ermöglicht das Förderkonzept „Werkstattzeitung“ den mitwirkenden Beschäftigten unter anderem ihre Kommunikationsfähigkeit, Kreativität, Verantwortungsbewusstsein, Selbstwertgefühl, Selbstorganisation und Teamarbeit zu trainieren
und zu erweitern.
Langfristiges Ziel des Projektes ist eine regelmäßige, informative, anspruchsvolle und professionelle Zeitung von Beschäftigten für Beschäftigte, Freunde und Geschäftspartner. Dabei soll sowohl der redaktionelle, als auch der layouttechnische Bereich in Eigenverantwortung erarbeitet und umgesetzt werden.
Schwerpunktthema dieser Ausgabe: „Werkstätten im Osten vor der Wende und heute". Unter dem Titelthema erfolgt eine lebendige und gut nachvollziehbare Auseinandersetzung mit der Entwicklung der individuellen beruflichen Förderung und Integration von Menschen mit Behinderungen.
Ein weiterer Artikel beschäftigt sich mit dem Thema „Angst“ und stellt verschiedene Angsterkrankungen sowie mögliche Therapieansätze vor.
Neben vielen weiteren kleinen Beiträgen können Sie außerdem lesen, welche Neuigkeiten es vom Werkstatttag gibt, der in diesem Jahr unter dem Thema „WfbM - Nichts ist unmöglich“ in Rodenbach stattgefunden hat.