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Dokumentart(en): Zeitschriftenbeitrag
Titel der Veröffentlichung: Arbeitsmedizinische Berufskunde: Flugdienstberater/-in

Synonyme oder verwandte Berufe: Dispatcher, Verkehrsleiter

Bibliographische Angaben

Autor/in:

Siedenburg, Jörg

Herausgeber/in:

k. A.

Quelle:

Arbeitsmedizin Sozialmedizin Umweltmedizin (ASU), 2005, 40. Jahrgang (Heft 4), Seite 268-271, Stuttgart: Gentner, ISSN: 0944-6052

Jahr:

2005

Der Text ist von:
Siedenburg, Jörg

Der Text steht in der Zeitschrift:
Arbeitsmedizin Sozialmedizin Umweltmedizin (ASU), 40. Jahrgang (Heft 4), Seite 268-271

Den Text gibt es seit:
2005

Inhaltliche Angaben

Abstract:

Das steht in dem Text:

Der Text informiert über das Berufsbild des Flugdienstberaters/ der Flugdienstberaterin und erläutert die Aspekte berufliche Situation, Aufgaben, Tätigkeiten, Anforderungen, Ausbildung, Arbeitsbelastungen, Voraussetzungen, Gefährdungen, Arbeitsschutz, Prävention und Rehabilitation.

Flugdienstberater und Flugdienstberaterinnen sind bei Luftverkehrsunternehmen angestellt. In dieser Eigenschaft müssen sie wichtige Vorbereitungen für einen Flug treffen. Das heißt, sie führen die flugvorbereitende, flugtechnische und koordinierende Beratung für die PilotInnen durch.

Dazu bereiten sie alle für die Flugdurchführung notwendigen Informationen auf, zum Beispiel Wind- und Wetterdaten oder Streckenplanung, um einen sicheren, pünktlichen und wirtschaftlichen Flug zu gewährleisten.
Flugdienstberater und Flugdienstberaterinnen arbeiten am Flughafen.

Hier sind sie in der Luftdienstberatung eines Luftverkehrsunternehmens tätig. Ihr Arbeitsplatz sind Büroräume mit technischer Einrichtung wie mehrere Computer, Funkgeräte und üblicher Büroeinrichtung.

Flugdienstberater/in ist eine bundesrechtlich geregelte Berufsausbildung im Bereich Luftverkehr, die in Form eines amtlich anerkannten Lehrgangs stattfindet.

Die Ausbildung dauert insgesamt 13 Monate und gliedert sich in drei Abschnitte:
1) Praktische Einweisung in Grundlagen: 3 Monate
2) Theoretische Ausbildung: 6 Monate (640 Unterrichtsstunden)
3) Praktische Ausbildung: mindestens 4 Monate

Rechtsgrundlage: Verordnung über Luftfahrtpersonal (LuftPersV)

Aspekte bezüglich Rehabilitation: Insbesondere bei stressbedingten Gesundheitsstörungen werden oft Rehabilitationsmaßnahmen mit umfangreichem Sportangebot, Übung von Entspannungstechniken und Maßnahmen zur Gesundheitserziehung zur Änderung von Lebensstil und Ernährung als hilfreich angesehen. Nur in Ausnahmefällen wird ein Wechsel des Arbeitsplatzes erforderlich, zum Beispiel wenn bei Epileptikern mit durch Bildschirmtätigkeit ausgelösten zerebralen Krampfanfällen keine Tätigkeit an Bildschirmarbeitsplätzen mehr möglich ist. Da in diesem Fall auch verwandte Berufe mit Bildschirmtätigkeiten betroffen sind, sind berufliche Alternativen sehr begrenzt. Die Beschäftigung von behinderten Menschen ist prinzipiell, aber abhängig von Art und Ausprägung der Behinderung, möglich.

Wo bekommen Sie den Text?

ASU - Zeitschrift für medizinische Prävention
https://www.asu-arbeitsmedizin.com/

Weitere Informationen zur Veröffentlichung

ASU - Zeitschrift für medizinische Prävention
https://www.asu-arbeitsmedizin.com/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.

Referenznummer:

R/ZS0026/0089

Informationsstand: 22.04.2005