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Dokumentart(en): Buch/Monografie
Titel der Veröffentlichung: Grundriss der Verhaltensgestörtenpädagogik

Bibliographische Angaben

Obertitel:

Grundrisse der Sonderpädagogik, Band 5

Autor/in:

Goetze, Herbert

Herausgeber/in:

k. A.

Quelle:

Berlin: Spiess, 2001, 296 Seiten, ISBN: 3-89166-158-4; 978-3-89166-158-1

Jahr:

2001

Der Text ist von:
Goetze, Herbert

Der Text ist in diesem Verlag erschienen:
Spiess

Den Text gibt es seit:
2001

Inhaltliche Angaben

Abstract:

Das steht in dem Text:

Verhaltensstörungen bei Kindern werden mehr und mehr zum Risiko der Entwicklung und Erziehung. In diesem Grundriss der Verhaltensgestörtenpädagogik werden Pädagogen, Psychologen, aber auch interessierte Laien und Eltern auf knappem Raum über die wesentlichen Grundlagen einer modernen, empirischen Verhaltensgestörtenpädagogik informiert. Dabei interessiert zunächst einmal die Frage, was unter einer Verhaltensstörung überhaupt zu verstehen ist, denn selbst bei Fachleuten herrscht eine große Begriffsverwirrung. Weiterhin gibt das Buch Auskunft darüber, wie stark Verhaltensstörungen überhaupt vertreten sind. Geschichtliche, ursachenbezogenen und psychologisch-diagnostische Aspekte schließen den ersten Teil ab.

Im zweiten Teil des Buches wird ein knapper Überblick über die wichtigsten Zielgruppenprobleme gewährt: Aggressivität, Aufmerksamkeits-Hyperaktivitätsstörungen, Delinquenz, Ängstlichkeit, Depression und Autismus werden thematisiert und besonders in Hinblick auf schulpädagogische Beeinflussungen diskutiert.Für den Schulpädagogen von besonderem Interesse ist das dritte Kapitel, in welchem Vorschläge zur Unterrichtung von Schülern mit Verhaltensstörungen unterbreitet werden. Die hier aufgeführten Unterrichtskonzepte können für sich in Anspruch nehmen, in der Praxis erprobt und empirisch fundiert zu sein (zum Beispiel strukturierte, offene, projektorientierte, entwicklungstherapeutische Unterrichtsmodelle für Schüler mit Verhaltensstörungen). Dabei werden auch sehr konkrete Unterrichtsvorschläge unterbreitet, die zum Beispiel das Training selbstgesteuerten Verhaltens, die Einführung von Verträgen, Raum- und Zeitstrukturierung, Partnerlernen, spezielle affektiv-soziale Curricula und Gewaltprävention zum Gegenstand haben.

Auch das Thema der Integration, also der gemeinsamen Unterrichtung von Schülern mit und ohne ausgewiesene Verhaltensstörungen, wird in einer Weise aufbereitet, dass der Leserschaft ein konkretes, anderswo kaum auffindbares Know-how vermittelt wird.

Im abschließenden Kapitel werden am Beispiel von Kunsttherapie, Spieltherapie und Entspannungstraining die Möglichkeiten von pädagogisch-therapeutischen Interventionen in schulanwendungsbezogener Weise diskutiert. Wie Pädagoginnen und Pädagogen auf Schülerkrisen zugehen können, wird abschließend mit Ausführungen zur Life-Space-Intervention und zu anderen Konfliktlösungsverfahren geklärt.

Damit stellt sich dieser Grundriss nicht nur als wertvolle Quelle empirisch fundierten Wissens der Verhaltensgestörtenpädagogik dar, sondern auch als praxisorientierte Anregung für einen besseren pädagogischen Umgang mit solchen Kindern und Jugendlichen, die Pädagogen, Psychologen, aber auch Eltern und allen Personen, die an der Entwicklung der nachwachsenden Generation in besonderer Weise interessiert sind, große Sorge bereiten.

Wo bekommen Sie den Text?

Wissenschaftsverlag Volker Spiess GmbH

Weitere Informationen zur Veröffentlichung

Wissenschaftsverlag Volker Spiess GmbH

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.

Referenznummer:

R/NV2610

Informationsstand: 17.05.2001