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Dokumentart(en): Zeitschriftenbeitrag
Titel der Veröffentlichung: Rollstuhlrampen und Hebelifte

Bibliographische Angaben

Autor/in:

k. A.

Herausgeber/in:

Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke e.V. (DGM)

Quelle:

Muskelreport, 2008, Heft 2, Seite 23-25, Freiburg im Breisgau: Eigenverlag, ISSN: 0178-0352

Jahr:

2008

Der Text ist von:
Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke e.V. (DGM)

Der Text steht in der Zeitschrift:
Muskelreport, Heft 2, Seite 23-25

Den Text gibt es seit:
2008

Inhaltliche Angaben

Abstract:

Das steht in dem Text:

Rampen sollen Rollstuhlfahrern das Überwinden von Stufen ermöglichen, allerdings gelingt dies nur, wenn die Rampen richtig bemessen und konstruiert sind.

Die Rampe sollte eine möglichst geringe Steigung haben und sich an den Kraftressourcen der Nutzer orientieren. Für den öffentlichen Bereich gilt entsprechend der Baunorm, DIN 18025 Teil 2, eine Steigung von sechs Prozent als verbindlich.

Außerdem müssen Rampen 120 cm breit sein, es darf kein Quergefälle geben und nach sechs Metern Länge sollte ein 150 cm langes Zwischenpodest folgen. Bei Privathäusern kann von der Norm abgewichen werden, allerdings sollte man sich an den Kraftressourcen der Nutzer orientieren.

Um Stöße und das Hängen bleiben der Fußrasten zu vermeiden, sollten Übergänge am Anfang und Ende einer Rollstuhlrampe abgerundet sein. Vor einer Türe muss es eine Plattform geben, damit der Rollstuhlfahrer zum Öffnen der Türe einen sicheren Stand hat. Zwar muss an Privathäusern nur im Bedarfsfall ein Geländer angebracht werden, ein seitlicher Kantenschutz ist jedoch sehr empfehlenswert.

Rollstuhlrampen sind in den verschiedensten Varianten zu haben. Es gibt fest angebaute Modelle, die individuell angefertigt werden können und mobile Rampen. Mobile Teleskoprampen, bestehend aus zwei ausziehbaren Fahrrinnen, sind beispielsweise auch geeignet, um am Auto angelegt zu werden und lassen sich problemlos in einem Kraftfahrzeug transportieren. Außerdem gibt es mobile Rampen, bei denen Kunststoffmodule je nach zu überwindender Höhe individuell zusammengesteckt werden können.

Die gesetzlichen Krankenkassen müssen die Kosten für mobile Rampen übernehmen, wenn diese zum Erhalt der Selbstständigkeit dienen. Pflegekassen übernehmen bei vorhandener Pflegebedürftigkeit die Kosten. Bei festmontierten Rampen oder Hebeliften kann bei der Pflegekasse ein Zuschuss in Höhe von maximal 2.556 Euro beantragt werden.

Ist eine Rampe notwendig, um den täglichen Weg zur Arbeit bewältigen zu können, übernehmen die Träger der beruflichen Rehabilitation die Kosten. Ansonsten besteht auch die Möglichkeit, einen Rampenkauf von Sozialhilfeträgern bezuschussen oder fördern zu lassen.

Wo bekommen Sie den Text?

Muskelreport
https://www.dgm.org/

Weitere Informationen zur Veröffentlichung

Muskelreport
https://www.dgm.org/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.

Referenznummer:

R/ZS0075/6674

Informationsstand: 06.06.2008