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Dokumentart(en): Zeitschriftenbeitrag Online-Publikation
Titel der Veröffentlichung: Beispiele aus der Praxis: Schwimmmeistergehilfe - Langer Abschied vom alten Beruf

Bibliographische Angaben

Autor/in:

k. A.

Herausgeber/in:

Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen (BIH)

Quelle:

ZB Zeitschrift: Behinderte Menschen im Beruf, 2009, Ausgabe 2, Seite 12, Wiesbaden: Universum, ISSN: 1433-4089

Jahr:

2009

Der Text ist von:
Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen (BIH)

Der Text steht in der Zeitschrift:
ZB Zeitschrift: Behinderte Menschen im Beruf, Ausgabe 2, Seite 12

Den Text gibt es seit:
2009

Ganzen Text lesen (in: ZB 2/2009) (PDF | 4,9 MB)

Inhaltliche Angaben

Abstract:

Das steht in dem Text:

In dem Artikel wird gezeigt, dass auch Dialysepatienten berufstätig sein können. Der 40-jährige Steffen D. leidet seit seiner Jugend an Diabetes und später auch unter Bluthochdruck. Dadurch wurden seine Nieren massiv geschädigt, so dass er seit 2006 regelmäßig an drei Nachmittagen in der Woche zur Dialyse muss. Er hofft, bald eine neue Niere und eine neue Bauchspeicheldrüse zu bekommen.

Aus gesundheitlichen Gründen kann er seinem Beruf als Schwimmmeistergehilfe nicht mehr ausüben. Einerseits ist das Stehen im Wasserbecken bei Bluthochdruck ungünstig, andererseits besteht Infektionsgefahr an seinem Shunt, eine Gefäßverbindung, die operativ am Unterarm angelegt worden war, um den Blutaustausch während der Dialyse zu erleichtern. Außerdem muss man in seinem Beruf stets fit sein, um beispielsweise bei einem Notfall schnell ins Wasser springen zu können. Nach einer Blutwäsche ist Steffen Drewniok jedoch oft müde und geschwächt.

Da er aufgrund seines Alters auf der Warteliste für ein Spenderorgan weit oben steht und alle Beteiligten mit einer baldigen Transplantation rechnen, wurde zunächst eine Übergangslösung gesucht.

Der Arbeitgeber schuf aus verschiedenen Tätigkeiten zum Beispiel an der Kasse und im Büro eine 30-Stunden-Stelle. Zudem wird er in der Sommerzeit als Aushilfe für mehrere städtische Bäder eingesetzt. Durch einen Lohnkostenzuschuss fördert das Integrationsamt beim Kommunalverband für Jugend und Soziales in Karlsruhe den Arbeitsplatz.

Wo bekommen Sie den Text?

ZB Magazin - Behinderung und Beruf / ZB Digitalmagazin
ZB Behinderung & Beruf
https://www.bih.de/integrationsaemter/zb-magazin/archiv/

Weitere Informationen zur Veröffentlichung

Referenznummer:

R/ZS0055/7185

Informationsstand: 18.01.2022