Sprungnavigation Tastaturkurzbefehle

Suche und Service

Icon Literatur
Icon Zeitschriftenbeitrag

Dokumentart(en): Zeitschriftenbeitrag Forschungsergebnis Online-Publikation
Titel der Veröffentlichung: Gesundheit - digital und inklusiv: eine Lernsoftware barrierearm gestalten

Bibliographische Angaben

Autor/in:

Sube, Lena; Bröhl, Jessica; Kadatz, Lisa [u. a.]

Herausgeber/in:

k. A.

Quelle:

Prävention und Gesundheitsförderung, 2022, Volume 17 (Issue 4), Seite 474-478, Berlin, Heidelberg, New York: Springer Medizin, ISSN: 1861-6755, eISSN: 1861-6763

Jahr:

2022

Der Text ist von:
Sube, Lena; Bröhl, Jessica; Kadatz, Lisa [u. a.]

Der Text steht in der Zeitschrift:
Prävention und Gesundheitsförderung, Volume 17 (Issue 4), Seite 474-478

Den Text gibt es seit:
2022

Online-Publikation anzeigen (DOI: 10.1007/s11553-021-00896-z)

Inhaltliche Angaben

Beschreibung:

Das steht in dem Text:

Hintergrund:
Der Kompetenzerwerb in den Bereichen Arbeitsschutz und Gesundheit ist für Menschen mit Lernschwierigkeiten auf Grund vielfältiger Barrieren erschwert. Die softwarebasierte Vermittlung von gesundheitsbezogenen Kompetenzen stellt eine Möglichkeit dar, die Barrieren in der Gesundheitsbefähigung abzubauen.

Methodik:
Es wurden drei leitfadengestützte Fokusgruppengespräche mit Beschäftigten mit Lernschwierigkeiten und Mitarbeitenden einer WfbM (Werkstatt für Menschen mit Behinderung) der Recklinghäuser Werkstätten GmbH geführt. Im Rahmen dessen wurden Kenntnisse zu Gesundheitsförderung und Arbeitsschutz sowie die bevorzugte Lernmethode erfragt. Außerdem wurden Gestaltungskriterien und Entwürfe für barrierefreie Lerninhalte diskutiert. Hierfür stand die Lernsoftware sam von secova GmbH & Co. KG, Rheine, beispielhaft zur Verfügung. Die gewonnenen Erkenntnisse wurden in die Revision der Lerninhalte einbezogen und als Handreichung für die barrierefreie Gestaltung digitaler Lerninhalte für die Zielgruppe mit Lernschwierigkeiten aufbereitet.

Ergebnisse:
Anhand multimedialer Inhalte sollte eine didaktische Vielfalt angeboten werden. Zum besseren Verständnis sollten hierbei vereinfachte Sprache und Symbolbilder sowie eine kontrastreiche und übersichtliche Gestaltung verwendet werden. Der Fokus sollte auf den individuellen Bedürfnissen der Adressierten sowie den Gegebenheiten der Einrichtung liegen. Zum Abbau von Barrieren sollten verschiedene didaktische und multimediale Materialien zur Wissensvermittlung genutzt werden.

Schlussfolgerung:
Der Einsatz der Handreichung ist auch in anderen Kontexten vorstellbar und sollte in der Praxis evaluiert werden.

Wo bekommen Sie den Text?

Prävention und Gesundheitsförderung
https://www.springer.com/medicine/health+informatics/journal...

Weitere Informationen zur Veröffentlichung

Prävention und Gesundheitsförderung
https://www.springer.com/medicine/health+informatics/journal...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an eine Bibliothek, die Herausgebenden, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.

Health - digital and inclusive: designing an educational software with low barriers

Background:
Acquiring occupational health and saftety competencies is difficult for peole with learning difficulties due to a variety of barriers. Software-based teaching of health-related topics is a possibility to reduce barriers to health empowerment for people with learning disabilities.

Materials and methods:
This article aims to determine practical recommendations for action from these aspects. These were derived from a qualitative and participative research project that was carried out in the form of three focus groups. Participants were employees with and without disabilities of a workshop for handicapped people, the WfbM Recklinghäuser Werkstätten GmbH. Discussions with focus groups were conducted. The participants were shown accessible drafts for the learning software sam (secova GmbH & Co. KG, Rheine, Germany) on the subject of occupational safety. Those drafts were then discussed and evaluated jointly. The knowledge gained was then included into the revision of the software design and was edited into a manual for practitioners.

Results:
The research found that fundamental aspects like a high-contrast and clear design, the use of simple language or the support of symbol icons need to be taken into account. Furthermore, the focus has to be both on the individual needs of people with disabilities and the local circumstances of the institutions.

Conclusion:
The use of the manual is also conceivable in other contexts. Prospectively the results should be evaluated in practice.

Schlagworte:

ICF-bezogene Informationen im ICF-Lotsen:

Referenznummer:

R/ZA0033/0150

Informationsstand: 06.10.2023