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Dokumentart(en): Sammelwerksbeitrag
Titel der Veröffentlichung: Telearbeit: Einsatzgebiete des Telelernens

In Teil 1: Hilfestellungen zur praktischen Einführung von Telearbeitsplätzen für behinderte Menschen

Bibliographische Angaben

Obertitel:

Telearbeit für behinderte Menschen, Band 272

Autor/in:

k. A.

Herausgeber/in:

Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung (BMA)

Quelle:

Bonn: Eigenverlag, 2002, ISSN: 0174-4992

Jahr:

2002

Der Text ist von:
Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung (BMA)

Den Text gibt es seit:
2002

Inhaltliche Angaben

Beschreibung:

Das steht in dem Text:

Einsatzgebiete des Telelernens
Erste Angebote zum Online-Lernen tauchen inzwischen in allen Bildungsbereichen auf. Beschrieben wird im Folgenden der Einsatz in der beruflichen Aus- und Weiterbildung sowie im universitären Bereich.

Betriebliche Weiterbildung:
Fernunterricht wurde in der Vergangenheit fast ausschließlich im universitären Bereich angeboten. Inzwischen tragen die neuen technischen Möglichkeiten zur Erweiterung der Einsatzgebiete bei. Die schnelle Datenübermittlung macht es heute auch für Unternehmen interessant, Telearbeit zur Aus- und Fortbildung ihrer Mitarbeiter einzusetzen. Den Hintergrund hierfür bildet die Forderung zu lebenslangen Lernen. Das in der Ausbildung erworbene Wissen veraltet immer schneller und muss während der Berufstätigkeit kontinuierlich erweitert beziehungsweise erneuert werden. Für Unternehmen bietet das 'Lernen aus dem Netz' - unter Umständen - eine kostengünstige Möglichkeit, den Mitarbeiter die erforderlichen Inhalte zu vermitteln. Da direkt am Arbeitsplatz gelernt werden kann, reduzieren sich Abwesenheitszeiten für Weiterbildungsmaßnahmen. Auch höhere Teilnehmerzahlen an der gleichen Fortbildung sind möglich.

Berufsausbildung für behinderte Menschen:
Beim Telelernen können in der Regel die Kompetenzen erworben werden, die für einen späteren Telearbeitsplatz notwendig sind. Hierzu zählen der Umgang mit den neuen Informations- und Kommunikationsmedien sowie die Fähigkeit zum selbstständigen, selbstgesteuerten Lernen und Arbeiten. Eine Reihe von Berufsbildungswerken und Berufsförderungswerken hat ihr Angebot bereits hiernach ausgerichtet. Um den Schülern den Zugang zu Telearbeitsplätzen zu erleichtern, bieten sie computergestützte Lernmöglichkeiten (Lernsoftware, elektronische Nachschlagewerke, Internetschulungen u. ä.) an. In dem Modellversuch Virtuelles Berufsbildungswerk wird die Anwendung von Telelernen im Sinne von Fernunterricht erprobt. Im Anschluss werden diese Modellprojekte ausführlich vorgestellt.

Hochschule:
Auf eine lange Tradition im Fernunterricht kann die Fernuniversität Hagen zurückblicken. Seit annähernd 30 Jahren können Studenten, die aus beruflichen, familiären oder gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage sind, ein Präsenzstudium durchzuführen, hier einen Hochschulabschluss erwerben. Einige Fachbereiche bieten in der Zwischenzeit die Möglichkeit, Kurse über das Internet zu belegen (Virtuelle Universität). Dem Beispiel aus Hagen sind in den letzten Jahren viele Hochschulen gefolgt. In zahlreichen Projekten wird die Anwendung von Telelearning erprobt, Lernsoftware entwickelt oder entsprechende Lehr- und Lernmethoden ausgearbeitet. Gleiches gilt für die Fachhochschulen. Mit dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt Virtuelle Fachhochschule soll die Nutzung von Multimedia und Internet vorangetrieben werden. Zwölf Fachhochschulen nehmen an diesem Projekt teil.

Ein weiteres Beispiel ist die 1995 gegründete Tele-Akademie der FH-Furtwangen. Sie beschäftigt sich mit der Entwicklung und Durchführung internet-basierter Lehre. Die Kurse richten sich nicht nur an StudentInnen, sondern an alle Personen, die sich weiterqualifizieren wollen. Außerdem dient ihre Arbeit der Information der Anbieter von Tele-Learning-Projekten.

Für behinderte Menschen kann die Weiterentwicklung und Umsetzung dieser Projekte neue Qualifizierungschancen im Hochschulbereich bedeuten - denn zumindest räumliche Barrieren spielen dann keine Rolle mehr. Ein spezielles Kursangebot für blinde und sehbehinderte Studenten wird bereits von der Fernuniversität Hagen ausgearbeitet. Die Unterlagen für eine Reihe von Kursen werden in unterschiedlichen medialen Versionen zur Verfügung gestellt.

Wo bekommen Sie den Text?

Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
https://www.bmas.de/DE/Service/Publikationen/publikationen.h...

Weitere Informationen zur Veröffentlichung

Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
https://www.bmas.de/DE/Service/Publikationen/publikationen.h...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.

Referenznummer:

D0135

Informationsstand: 01.08.2002