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Dokumentart(en): Graue Literatur Online-Publikation
Titel der Veröffentlichung: Beitrag D28-2017: Wege in die berufliche Bildung für Jugendliche mit Behinderung

Teil 5: Jugendliche mit Behinderung und Schulen der beruflichen Bildung

Obertitel:

Fachbeiträge des Diskussionsforums Rehabilitations- und Teilhaberecht, Fachbeiträge D: Konzepte und Politik

Autor/in:

Ramm, Diana

Herausgeber/in:

Kohte, Wolfhard; Nebe, Katja; Seger, Wolfgang [u. a.]

Quelle:

Heidelberg: Eigenverlag, 2017, 6 Seiten

Jahr:

2017

Der Text ist von:
Ramm, Diana

Den Text gibt es seit:
2017

Online-Publikation anzeigen (PDF | 260 KB)

Beschreibung:

Das steht in dem Text:

Fachbeiträge D - Politik:

Thematisch sind die Fachbeiträge des Diskussionsforums Rehabilitations- und Teilhaberecht in fünf Schwerpunktgruppen unterteilt: A: Sozialrecht, B: Arbeitsrecht, C: Sozialmedizin und Begutachtung, D: Politik und E: Recht der Dienste und Einrichtungen.

In den Fachbeiträgen D werden rechtliche Entwicklungen und neue Gesetzesvorhaben zum Rehabilitations- und Teilhaberecht sowie ihre Auswirkung auf die Praxis thematisiert. Das Forum D bietet somit besondere Gelegenheit, Probleme, die sich im Rahmen der praktischen Umsetzung neuer Gesetze oder Verordnungen abzeichnen, frühzeitig aufzugreifen. Zudem werden hier die Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen und hiermit in Zusammenhang stehende juristische Fragestellungen in Deutschland und darüber hinaus diskutiert.

Diskussionsgegenstand:

In dieser siebenteiligen Beitragsreihe beschäftigt sich die Autorin mit den Rahmenbedingungen des Zugangs zu beruflicher Bildung für Jugendliche mit Behinderung. Teil 5 nimmt die Ausbildungssituation an berufsbildenden Schulen in den Fokus. Die Autorin betrachtet zunächst den Stand der Inklusion an Schulen der Berufsbildung. Hier müsse der Zugang deutlich verbessert werden. Hinderlich für einheitliche Strukturen sei vor allem die föderale Ausgestaltung des Schulsystems.

Im Weiteren betrachtet Ramm mögliche Handlungsansätze zur Verbesserung der Inklusion. Sie spricht sich für verbindliche Standards aus, etwa in Form von Beschlüssen der Kultusministerkonferenz. Zudem müsse Barrierefreiheit in allen Bereichen des Bildungssystems umgesetzt und die Aus- und Weiterbildung von Lehrenden in den Blick genommen werden. Wichtig wäre zudem die Zertifizierung einzelner Ausbildungsabschnitte, sodass auch bei Nichtabschluss entsprechende Qualifikationsnachweise vorliegen.

Die Autorin schließt mit dem Fazit, dass es bereits eine Vielzahl an Ansätzen zur Verbesserung der Inklusion im (Berufs-)Schulkontext gebe. Es mangele jedoch an einheitlichen, bundeslandübergreifende Konzepten und einer konsequenten Umsetzung bereits bestehender Vorgaben.

Wo bekommen Sie den Text?

Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e.V. (DVfR)
Reha-Recht.de - das Onlineportal für Rehabilitations- und Teilhaberecht
https://www.reha-recht.de

Referenznummer:

DVfRD1728

Informationsstand: 11.07.2017