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Dokumentart(en): Zeitschriftenbeitrag
Titel der Veröffentlichung: Zurück in die Erwerbsfähigkeit: Die Rehabilitation für Job, Erwerbsfähigkeit und Teilhabe

Autor/in:

Skoumal, Martin; Heiß, Beate

Herausgeber/in:

Nübling, Rüdiger; Kaiser, Udo; Streibelt, Marco

Quelle:

Praxis Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation, 2020, 33. Jahrgang (Heft 112), Lengerich: Pabst Science Publishers, ISSN: 0933-842X

Jahr:

2020

Der Text ist von:
Skoumal, Martin; Heiß, Beate

Der Text steht in der Zeitschrift:
Praxis Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation, 33. Jahrgang (Heft 112)

Den Text gibt es seit:
2020

Beschreibung:

Das steht in dem Text:

Der Beitrag befasst sich mit dem Thema Rehabilitation in Österreich, aus Sicht der Pensionsversicherungsanstalt. Unter Rehabilitation versteht man Maßnahmen mit dem Ziel, Menschen mit chronischen Erkrankungen oder nach Operationen möglichst dauerhaft wieder ins berufliche und gesellschaftliche Leben zu integrieren.

Die Pensionsversicherungsanstalt (PVA) hat gemäß des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes (ASVG) in Österreich den gesetzlichen Auftrag zur Rehabilitation, vor allem mit ihren 17 eigenen Einrichtungen, die eine wichtige Stütze der medizinischen Versorgung in Österreich darstellen. Privat geführte Rehabilitationseinrichtungen haben darüber hinaus Verträge mit der PVA, um ausreichend Rehabilitationsplätze in Österreich gewährleisten zu können.

Ziel der PVA ist, möglichst frühzeitig nach einem Akutereignis, aber auch bei chronischen Erkrankungen gezielte, teilhabeorientierte Rehabilitationsmaßnahmen zu beginnen. Dies scheitert leider oftmals am Unwissen über die Möglichkeit einer Rehabilitation auf Seiten der Patient:innen, aber auch am Unwissen der behandelnden Ärzt:innen und Krankenanstalten. Trotz aller Bemühungen, Informationen und Aufklärungsarbeit werden nach Herzinfarkten, Schlaganfällen oder Operationen nicht immer Rehabilitationsanträge gestellt. Damit wird den zum Teil schwer betroffenen Patient:innen eine wirksame und wichtige Maßnahme zum Erhalt ihrer Teilhabe am Leben vorenthalten.

In den öffentlichen gesundheitspolitischen Diskussionen wird viel über die Akutkrankenhäuser, die Pflege, die neue Österreichische Gesundheitskasse und über die Rolle des Arbeitsmarkservice (AMS) im Zusammenhang mit Gesundheit gesprochen. Die Rehabilitation kommt in dieser Diskussion jedoch kaum vor. Dass personalisierte, gezielte und frühzeitige Rehabilitation den Weg vom Akutkrankenhaus in eine Pflegeeinrichtung beziehungsweise in eine Arbeitslosigkeit nach einer Erkrankung verhindern kann, wird kaum thematisiert.

Wo bekommen Sie den Text?

PSMR Psychosoziale und Medizinische Rehabilitation
(gegründet unter dem Titel: Praxis Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation)
https://www.psychologie-aktuell.com/journale/praxis/bisher-e...

PSMR Psychosoziale und Medizinische Rehabilitation
(gegründet unter dem Titel: Praxis Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation)
https://www.psychologie-aktuell.com/journale/praxis/bisher-e...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an eine Bibliothek, die Herausgebenden, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.

Restoring employability: Rehabilitation for employment, earning capacity and participation

This article deals with rehabilitation in Austria, from the perspective of the Pension Insurance Institution. Rehabilitation has the aim of reintegrating people with chronic illnesses or after surgeries as permanently as possible into professional and social life.

According to the General Social Insurance Act (ASVG), the Pension Insurance Institution (PVA) has the legal mandate for rehabilitation in Austria, especially with its 17 own facilities, which are an important pillar of medical care in Austria. Privately run rehabilitation facilities also have contracts with the PVA in order to be able to guarantee sufficient rehabilitation places in Austria.

The aim of the PVA is to start targeted, participation-oriented rehabilitation measures as early as possible after an acute event, but also in the case of chronic illnesses. Unfortunately, this often fails due to the patients’ lack of knowledge about the possibility of rehabilitation, but also due to the lack of knowledge of the treating doctors and hospitals. Despite all efforts, information and educational work, applications for rehabilitation are not always submitted after heart attacks, strokes or surgeries. This means that the patients, some of whom are severely affected, are deprived of an effective and important measure to maintain their participation in life.

In public health policy discussions, much is said about acute hospitals, nursing care, the new Austrian Health Insurance Fund and the role of the Public Employment Service (AMS) in connection with health. Rehabilitation, however, hardly features in this discussion. The fact that personalised, targeted and early rehabilitation can prevent the path from an acute hospital to a care facility, or to unemployment after an illness, is hardly addressed.

Referenznummer:

R/ZA0044/0121

Informationsstand: 15.03.2022