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Dokumentart(en): Sammelwerksbeitrag Forschungsergebnis Online-Publikation
Titel der Veröffentlichung: Psychische Fähigkeitsbeeinträchtigungen bei Patienten mit neurologischen Erkrankungen

Vortrag auf dem 29. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 2. bis 4. März 2020 in Hannover (ausgefallen)

Obertitel:

Prävention und Rehabilitation - der Betrieb als Partner

Autor/in:

Henning, Anne; Neue, Diana Carolina; Muschalla, Beate

Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)

Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2020, Seite 26-29

Jahr:

2020

Der Text ist von:
Henning, Anne; Neue, Diana Carolina; Muschalla, Beate

Den Text gibt es seit:
2020

Online-Publikation anzeigen (in: Reha-Kolloquium 2020) (PDF | 6,8 MB)

Beschreibung:

Das steht in dem Text:

Psychische Erkrankungen stellen einen zunehmend größeren Anteilen den Fällen von Arbeitsunfähigkeit und Erwerbsminderung. Die Zahl der Patient:innen, die wegen psychischer Erkrankungen eine medizinische Rehabilitation in Anspruch nehmen, ist über die vergangenen Jahre hin stetig gestiegen. Auch in somatischen Indikationen wird die Mitberücksichtigung psychischer Beschwerdelagen gefordert. Dies bedeutet in der Praxis zwei wichtige diagnostische Fragen zu klären:

1. Leidet ein Patient beziehungsweise eine Patientin, der über psychische Beschwerden klagt (beispielsweise. in einem Screeningfragebogen), tatsächlich an einer psychischen Erkrankung oder sind die psychischen Beschwerden als Begleitsymptomatik seiner somatischen Erkrankung oder Behandlungsfolge erklärbar?

2. Die zweite wichtige diagnostische Klärung besteht darin, die Arbeits- und Leistungsfähigkeit zu beschreiben und deren etwaige Beeinträchtigungen. Patient:innen mit psychischen Erkrankungen haben häufig überdauernde Fähigkeitsbeeinträchtigungen. Psychisch bedingte Fähigkeitsbeeinträchtigungen können jedoch auch bei neurologischen Erkrankungen vorkommen, die ihrer Natur nach in vielen Fällen auch mit psychischer Begleitsymptomatik (Konzentrations- und Gedächtnisprobleme, Affekt) einhergehen.

Das Profil der Fähigkeitsbeeinträchtigungen einer Person kann mit dem Mini-ICF-APP (Mini-ICF-Rating für Aktivitäts- und Partizipationsstörung bei psychischen Erkrankungen) beschrieben werden. Das Mini-ICF-APP ist in den vergangenen Jahren zu einem Standardverfahren in der Sozialmedizin geworden.

Wo bekommen Sie den Text?

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)
Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium
https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Experten/R...

Referenznummer:

R/NV1496x004

Informationsstand: 30.12.2020