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Dokumentart(en): Sammelwerk Graue Literatur
Titel der Veröffentlichung: Mädchen und Frauen mit sogenannter geistiger Behinderung in der Region Reutlingen-Tübingen

Erste Überlegungen - Situation und berufliche Förderung

Bibliographische Angaben

Autor/in:

Schön, Elke; Funk, Heide; Platz, Antonie [u. a.]

Herausgeber/in:

Universitätsstadt Tübingen - Frauenbeauftragte Evangelische Fachhochschule für Sozialwesen

Quelle:

Tübingen: Eigenverlag, 1992, 30 Seiten: DIN-A4, Broschur

Jahr:

1992

Der Text ist von:
Schön, Elke; Funk, Heide; Platz, Antonie [u. a.]

Den Text gibt es seit:
1992

Inhaltliche Angaben

Abstract:

Das steht in dem Text:

Heide Funk thematisiert die Sensibilitäten und Barrieren von Männern aus der Behindertenarbeit und aus verantwortlichen Positionen gegenüber der Frauenfrage und der Notwendigkeit einer besonderen Förderung von Frauen mit geistigen Behinderungen.

Antonie Platz und Agnes Braun-Conzelmann reflektieren die Situation geistig behinderter Mädchen und Frauen in sämtlichen Lebensbereichen - Sonderschule, Familie, Heim, Arbeit in der Werkstatt für behinderte Menschen, Freizeit und Bildung. Der Beitrag beruht auf einer Sammlung von Fakten und Wahrnehmungen, die Teilnehmerinnen des Multiplikatorinnentreffs aus ihren unterschiedlichen Arbeitsfeldern zusammenstellten und sikutierten. Es wird deutlich, dass die betroffenen Mädchen und Frauen keine 'Mängelwesen' sind, der Unterstützungsbedarf wird formuliert, ohne die Frauen zur Problemgruppe zu machen.

Renate Wiedemann setzt an der Notwendigkeit der betrieblichen Förderung von Frauen mit geistigen Behinderungen an. Ausgangspunkt für das Interesse der Gewerdschaftsfrauen, Betriebs- und Personalrätinnen ist die besondere Benachteiligung dieser Frauen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Kritisiert wird von Ihnen, dass Frauen mit geistigen Behinderungen in sehr problematischen, schlecht entlohnten und hausarbeitsnahen Beschäftigungsbereichen als Putz- und Küchenhilfe, im Pflegebereich oder Textilgewerbe beschäftigt werden.

In diesen Bereichen, die wegen ihrer belastenden und stressigen Arbeitsbedingungen auch eine hohe Personalfluktuation aufweisen, sehen die Betriebsrätinnen keine langfristigen Integrationschancen für die betroffenen Frauen. Deshalb finden sie es wichtig, dass auch berufliche Eingliederungsprojekte diese Problematik reflektieren und den Frauen Beschäftigungsfelder eröffnen, in die auch behinderte Männer vermittelt und erfolgreich eingegliedert werden (zum Beispiel in Metallbetrieben).

Monika Kälble stellt die konkrete berufliche Förderung von Mädchen und Frauen mit sogenannter geistiger Behinderung in untypischen Beschäftigungsfeldern in den Vordergrund. Mit 'Mut zur untypischen Entscheidung' werden vier Ebenen vorgestellt, auf denen eine spezifische Sensibilisierungs- und Förderarbeit anzusetzen hat. Damit werden bereits konkrete Handlungsfelder angesprochen.

Den Abschluss bildet ein Beitrag von Elke Schön, in dem die Benachteiligungen und Diskriminierungen von Frauen auf dem (regionalen) Arbeitsmarkt nochmals in ihrer Spezifität aufgezeigt werden.

Wo bekommen Sie den Text?

k. A.

Weitere Informationen zur Veröffentlichung

k. A.

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Schlagworte:

ICF-bezogene Informationen im ICF-Lotsen:

Referenznummer:

R/GL0638

Informationsstand: 21.07.1994