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Dokumentart(en): Sammelwerksbeitrag Forschungsergebnis Online-Publikation
Titel der Veröffentlichung: Ambulantes Monitoring und Coaching zur Nachbetreuung beruflicher Rehabilitanden/innen: Niedrigschwellig, unauffällig und praktikabel bedarfsorientierte Hilfe vermitteln

Vortrag auf dem 30. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium, Online-Kongress, März 2021

Bibliographische Angaben

Obertitel:

Teilhabe und Arbeitswelt in besonderen Zeiten

Autor/in:

Thomas, Joachim; Riedl, Elisabeth M.; Dings, Wolfgang [u. a.]

Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)

Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2021, Seite XX

Jahr:

2021

Der Text ist von:
Thomas, Joachim; Riedl, Elisabeth M.; Dings, Wolfgang [u. a.]

Den Text gibt es seit:
2021

Ganzen Text lesen (in: Reha-Kolloquium 2021) (PDF | 7 MB)

Inhaltliche Angaben

Beschreibung:

Das steht in dem Text:

Ziel der finanziell aufwändigen stationären Bildungsmaßnahmen in Berufsförderungswerken ist die nachhaltige Integration der Leistungsempfänger:innen in den ersten Arbeitsmarkt. Während der Maßnahme erhalten die Rehabilitanden:innen umfangreiche besondere Hilfen unterschiedlicher Art. Mit dem Abschluss der Maßnahme fällt dieses Unterstützungssystem abrupt weg und der/die Rehabilitand:in ist auf sich alleine gestellt.

Aus dem Flexirentengesetz (2016, § 17) ergibt sich jedoch eine Verpflichtung der Träger der Rentenversicherung zur Nachsorge. Gerade die Zeit nach der Maßnahme ist mit großen Veränderungen, Herausforderungen und Unsicherheiten verbunden. Diejenigen, die unmittelbar nach der Maßnahme eine Arbeitsstelle antreten, werden mit unbekannten Personen, neuen Aufgaben und einem neuen Umfeld konfrontiert, in dem sie sich bewähren müssen.

Die Mehrheit der BFW-Absolventen:innen befindet sich nach Maßnahme-Ende zunächst auf Stellensuche (Deutsche Rentenversicherung Bund, 2018). Meta-Analysen belegen, dass Arbeitslosigkeit eine psychisch äußerst belastende Situation darstellt (McKee-Ryan et al., 2005; Paul & Moser, 2009), deren Bewältigung von kognitiven Situationsbewertungen, Coping-Strategien und -Ressourcen wie sozialer Unterstützung abhängt (McKee-Ryan et al., 2005).

Slesina et al. (2010) identifizieren in ihrem Prognosemodell zur Eingliederung von Rehabilitanden:innen in das Erwerbsleben nach Umschulung in Berufsförderungswerken sechs Faktoren, welche 77 Prozent der Integration nach 12 Monaten vorhersagen, darunter die individuelle Kontrollüberzeugung und die wahrgenommene soziale Unterstützung. Auf eine prognostische Bedeutung von Aspekten der Selbstwirksamkeitserwartung und der sozialen Unterstützung deuten auch die Befunde von Hagemeyer et al. (2013) hin.

Ausgehend von dieser Ausgangslage ist es das Ziel dieses von der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg geförderten Pilotprojektes, durch ein ambulantes Monitoring und Coaching den BFW-Absolventen:innen niedrigschwellig, unauffällig und praktikabel Sicherheit und bedarfsorientierte Hilfe zu vermitteln und dabei individuelle Ressourcen sowie die internale Kontrollüberzeugung beziehungsweise Selbstwirksamkeitserwartung zu fördern.

Wo bekommen Sie den Text?

Deutsche Rentenversicherung
https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Experten/R...

Weitere Informationen zur Veröffentlichung

Referenznummer:

R/NV1501x021

Informationsstand: 01.12.2021