Icon Literatur
Icon Zeitschriftenbeitrag

Dokumentart(en): Zeitschriftenbeitrag
Titel der Veröffentlichung: Zur Umsetzung der Partizipation in der Bedarfsermittlung und Teilhabeplanung

Autor/in:

Mattern, Lea; Peters, Ulrike; Rambausek-Haß, Tonia

Herausgeber/in:

Bundesarbeitsgemeinschaft für Unterstützte Beschäftigung e.V. (BAG UB)

Quelle:

impulse, 2023, 97(1), Seite 22-36, Hamburg: Eigenverlag, ISSN: 1434-2715

Jahr:

2023

Der Text ist von:
Mattern, Lea; Peters, Ulrike; Rambausek-Haß, Tonia

Der Text steht in der Zeitschrift:
impulse, 97(1), Seite 22-36

Den Text gibt es seit:
2023

Beschreibung:

Das steht in dem Text:

Seit 2001 sind Rehabilitationsträger laut § 10 Absatz 1 SGB IX dazu verpflichtet, Leistungen funktionsbezogen festzustellen und nahtlos ineinandergreifend zusammenzustellen. Frühere Kooperationsmängel führten zu wiederholten Begutachtungen.

Das Bundesteilhabegesetz fordert, an der ICF orientierte Instrumente zu entwickeln, wodurch die Bedarfsermittlung auf die Kontextfaktoren der Leistungsberechtigten ausgerichtet wird. Die genaue Ausrichtung an der ICF soll die Teilhabeplanung verbessern und Mehrfachbegutachtungen verhindern. Dafür ist es notwendig, ein einheitliches Rehabilitationsrecht für eine verbesserte Teilhabeplanung zu haben. Es wird ein Überblick über die Anforderungen an das Bedarfsermittlungsverfahren gegeben mit Fokus auf individueller Partizipation und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen.

Partizipation wird verstanden als Einflussnahme auf die Lebensführung und ist wesentlich für Bedarfsermittlung und Teilhabeplanung. Ohne Partizipation, besonders im Kontext der ICF-Orientierung, bleibt Teilhabeplanung ineffektiv. Die Studie betont die anspruchsvolle Natur der Partizipation und deren Abhängigkeit von Organisationskultur und professioneller Arbeit.

Persönliche und partizipative Gespräche in der beruflichen Rehabilitation haben unterschiedliche Zwecke, wobei Letztere Informationen für die Bedarfsermittlung sammeln und Vertrauen aufbauen sollen. Die Autorinnen betonen, dass Teilhabegespräche ausgewogen sein sollten, um eine soziale Austauschbasis auf Augenhöhe zu schaffen, ohne dass Menschen mit Behinderungen die Berechtigung ihrer Ansprüche nachweisen müssen.

Wo bekommen Sie den Text?

impulse - Fachmagazin
https://www.bag-ub.de/seite/486394/impulse-fachmagazin.html

Referenznummer:

R/ZS0141/0645

Informationsstand: 13.11.2023