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Dokumentart(en): Zeitschriftenbeitrag Forschungsergebnis
Titel der Veröffentlichung: Identifizierung von Determinanten der Arbeitsfähigkeit in einem Universitätskrankenhaus

Bibliographische Angaben

Autor/in:

Walbaum, Nina; Hoffmann, Wolfgang; Berg, Neeltje van den

Herausgeber/in:

k. A.

Quelle:

Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie, 2015, Band 65 (Heft 2), Seite 73-77, Heidelberg: Haefner, ISSN: 0944-2502 (Print); 2198-0713 (Online)

Jahr:

2015

Der Text ist von:
Walbaum, Nina; Hoffmann, Wolfgang; Berg, Neeltje van den

Der Text steht in der Zeitschrift:
Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie, Band 65 (Heft 2), Seite 73-77

Den Text gibt es seit:
2015

Inhaltliche Angaben

Abstract:

Das steht in dem Text:

Hintergrund:

Die Erhaltung der Arbeitsfähigkeit ist, in Hinblick auf den demografischen Wandel, die hohen volkswirtschaftlichen Kosten durch Arbeitsunfähigkeit und der negativen Auswirkungen von Arbeitsunfähigkeit auf die Lebensqualität eines jeden Einzelnen von großer Bedeutung.

Ziel der Arbeit:

Ziel der Studie ist die Identifizierung von Determinanten der Arbeitsfähigkeit von Mitarbeitern einer Universitätsklinik in Deutschland.

Material und Methoden:

Die Arbeitsfähigkeit (operationalisiert durch den Work Ability Index, WAI) sowie verschiedene weitere Parameter (zum Beispiel: Alter, Geschlecht, Stressfaktoren, Arbeit in Führungsposition etc.) wurden mit einem standardisierten Fragebogen bei 393 Mitarbeitern der Universitätsmedizin Greifswald erfasst. Die Bestimmung der Determinanten der Arbeitsfähigkeit erfolgte durch multivariable lineare Regressionsanalyse mit dem WAI als abhängige Variable.

Ergebnisse:

Als positive Determinanten des WAI konnten das weibliche Geschlecht (p = 0,014) sowie die Arbeit in Führungsposition (p = 0,004) identifiziert werden. Eine höhere Anzahl an belastenden Stressfaktoren (p = 0,002) und das Alter (p = 0,051) haben einen negativen Einfluss auf den WAI. Die Dauer des Beschäftigungsverhältnisses, die Berufsgruppe, der Rauchstatus sowie die Arbeit im Schichtdienst sind hingegen nicht signifikant mit dem WAI assoziiert.

Diskussion:

Bei der Implementierung von Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung sind die Determinanten der Arbeitsfähigkeit zu berücksichtigen. Insbesondere Arbeitnehmer ohne Führungsposition oder mit erhöhtem Stresslevel bedürfen dabei spezieller Aufmerksamkeit.

Wo bekommen Sie den Text?

Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie
https://link.springer.com/journal/40664

Weitere Informationen zur Veröffentlichung

Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie
https://link.springer.com/journal/40664

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Identification of determinants of work ability in a university hospital

Background:
Preserving work ability is of increasing importance with regard to demographic change, high economic costs caused by inability to work, and the negative impact of disability on quality of life.
Objectives:
The aim of this study was to identify determinants of work ability in a university hospital.
Material and methods:
Work ability (represented through the work ability index, WAI) and several other parameters (e. g., age, gender, stress factors, leadership position) of 393 employees of the Medical University of Greifswald were collected using a standardized questionnaire. Linear regression analysis was conducted to identify determinants of work ability with the WAI as dependent variable.
Results:
Being female (p=0.014) and having a leading position (p=0.004) were identified as determinants of the WAI. A higher number of burdensome stress factors (p=0.002) and age (p=0.051) had a negative influence on the WAI. No significant association between the WAI and other characteristics (job tenure, occupation group, smoking habits, and shift work) was found.
Conclusions:
In the implementation of workplace health promotion arrangements, determinations of work ability need to be taken into consideration. In particular, employees without a leading position or with an increased stress level require special attention.

Referenznummer:

R/ZS0064/0044

Informationsstand: 08.06.2015