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Dokumentart(en): Graue Literatur Forschungsergebnis Online-Publikation
Titel der Veröffentlichung: Auf dem Weg zur Inklusion

Bericht zur Situation von Menschen mit Behinderungen in Mecklenburg Vorpommern

Bibliographische Angaben

Autor/in:

k. A.

Herausgeber/in:

Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales des Landes Mecklenburg-Vorpommern; Prognos AG

Quelle:

Schwerin: Eigenverlag, 2011, 265 Seiten: PDF

Jahr:

2011

Der Text ist von:
Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales des Landes Mecklenburg-Vorpommern; Prognos AG

Den Text gibt es seit:
2011

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Inhaltliche Angaben

Abstract:

Das steht in dem Text:

Neben dem demografischen Wandel ist das Erreichen einer wirklichen inklusiven Gesellschaft für mich eine der zentralen Herausforderungen Deutschlands in den kommenden Jahrzehnten. Zurzeit leben in Mecklenburg-Vorpommern etwa 303.000 Menschen mit einer anerkannten Behinderung. Darüber hinaus gibt es Menschen mit Behinderungen, die bislang keinen Antrag auf einen Schwerbehindertenausweis gestellt haben. Unsere Politik für und mit Menschen mit Behinderungen ist darauf ausgerichtet, ihren Anspruch auf gleichberechtigte Teilhabe am Leben uneingeschränkt in allen Bereichen der Gemeinschaft zu verwirklichen und die dafür notwendige Infrastruktur zu entwickeln.

Menschen mit Behinderungen sind selbstverständlich Teil unserer Gesellschaft. Menschen mit Behinderungen haben Bedürfnisse, die zum Teil von denen anderer Menschen abweichen. Aber Menschen mit Behinderungen wollen ihr Leben selbst in die Hand nehmen. Sie wollen nicht auf die Hilfe anderer angewiesen sein. Sie unterscheiden sich darin nicht von Menschen ohne Behinderungen.

Inklusion heißt, dass sich unsere Gesellschaft an den Bedürfnissen der Menschen mit Behinderungen orientiert und nicht umgekehrt. Inklusion ist die gleichberechtigte Teilhabe und die Selbstbestimmung in allen Bereichen des Lebens. Teilhabe bedeutet in diesem Punkt selbstverständlich auch Teilhabe bei der Erarbeitung von Ideen, Konzepten und Lösungen. Einen wichtigen Schwerpunkt sieht die Landesregierung in der Umsetzung des Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen, das seit dem 26. März 2009 auch für Deutschland verbindlich ist. Mit dem Übereinkommen wird den Menschen mit Behinderungen Anspruch auf eine umfassende rechtliche und soziale Gleichberechtigung sowie Teilhabe am gesellschaftlichen Leben garantiert.

Die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention erfordert eine zukunftsorientierte Politik für und mit Menschen mit Behinderungen. Ein derartiges Konzept setzt eine spezifische Datengrundlage für Mecklenburg-Vorpommern voraus, um die gegenwärtige Situation beurteilen und die Zukunft gestalten zu können. Daher hat die Landesregierung die Prognos AG beauftragt, die Situation von Menschen mit Behinderungen in Mecklenburg-Vorpommern wissenschaftlich zu untersuchen. Der Bericht der Prognos AG berücksichtigt dabei die Teilhabemöglichkeiten in grundlegenden Lebensbereichen wie Arbeit, Wohnen, Mobilität und Freizeit. Darüber hinaus wird ein besonderer Fokus auf Kinder mit Behinderungen und deren Chancen auf Bildung, Entwicklung, Fürsorge und Erziehung gelegt.

Es war von vorneherein unser Ansatz, dass die Betroffenen ihren Anteil bei der Erstellung des Berichts haben. Die aktive Mitarbeit vieler Engagierter zeigt mir, dass dies der richtige Weg war. Die Ergebnisse dieser Studie werden maßgeblich die künftige Politik für eine inklusive Gesellschaft in unserem Land beeinflussen. In diesem Prozess freue ich mich wiederum auf die Mitwirkung der Betroffenen, ihrer Angehörigen und der Interessenvertretungen der Menschen mit Behinderungen sowie aller gesellschaftlichen Gruppen, Organisationen und Institutionen.

[Aus: Vorwort]

Wo bekommen Sie den Text?

Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales Mecklenburg-Vorpommern
https://www.regierung-mv.de

Weitere Informationen zur Veröffentlichung

Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales Mecklenburg-Vorpommern
https://www.regierung-mv.de

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Referenznummer:

R/NV5916

Informationsstand: 18.09.2013