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Dokumentart(en): Buch/Monografie Forschungsergebnis Online-Publikation
Titel der Veröffentlichung: Das Persönliche Budget für Menschen mit Behinderungen

Evaluation der Umsetzung am Beispiel der Stadt Schwerin

Bibliographische Angaben

Obertitel:

Wismarer Diskussionspapiere, Band 2/2009

Autor/in:

Duberatz, Madleen

Herausgeber/in:

Hochschule Wismar - Fakultät für Wirtschaftswissenschaften

Quelle:

Wismar: Eigenverlag, 2009, 72 Seiten: PDF, ISBN: 978-3-939159-62-9, ISSN: 1612-0884

Jahr:

2009

Der Text ist von:
Duberatz, Madleen

Den Text gibt es seit:
2009

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Inhaltliche Angaben

Abstract:

Das steht in dem Text:

Am Beispiel der Stadt Schwerin hat die Wismarer Studentin Madleen Duberatz Auswirkung von Gesetzesänderungen und deren Umsetzung in Bezug auf das Persönliche Budget von behinderten Menschen untersucht.

Mit ihrer Arbeit zeigt sie, dass das Persönliche Budget in der Tat ein geeignetes Instrument ist, um die gleichberechtigte Teilhabe am Leben für Menschen mit Behinderungen zu fördern und ihre Wunsch- und Wahlrechte zu konkretisieren. Das eigene Geld im eigenen Portemonnaie, das ist für die meisten Menschen alltägliche Wirklichkeit. Anders sieht es hingegen für Menschen mit Behinderungen aus. Für viele von ihnen ist es Alltag, dass festlegt wird, was mit ihnen und ihrem Geld geschieht.

Mit der Einführung des Neunten Buchs des Sozialgesetzbuchs (SGB IX), dem Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) und dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) wurde ein Paradigmenwechsel vollzogen. Menschen mit einer Behinderung sollten nicht länger Objekte einer Versorgung sein, sondern möglichst selbstbestimmt über ihre Lebensführung und die Teilhabe am Leben der Gesellschaft entscheiden können.

Ein Instrument, das dies ermöglichen soll, ist das so genannte Persönliche Budget, bei dem der behinderte Mensch selbst bestimmt und im Rahmen seines Bedarfs entscheiden kann. Seit dem 1. Januar 2008 besteht auf Leistungen in Form eines solchen Budgets ein Rechtsanspruch.

"Obwohl die Erfahrungen mit diesem Instrument in anderen europäischen Ländern sehr positiv sind, tut sich Deutschland mit diesem Konzept noch schwer", so Madleen Duberatz.

Vor diesem Hintergrund hat sie im Studiengang Management sozialer Dienstleistungen der Hochschule Wismar, die Umsetzung dieses Konzeptes am Beispiel der Stadt Schwerin untersucht.

Im Rahmen ihres Forschungsprojektes gelangte die 28-Jährige zu dem Ergebnis, dass das Persönliche Budget in der Tat ein geeignetes Instrument ist, um die gleichberechtigte Teilhabe am Leben für Menschen mit Behinderungen zu fördern und ihre Wunsch- und Wahlrechte zu konkretisieren. Zugleich existieren hier aber nach wie vor Hürden, die es zu überwinden gilt, worauf in der Studie ebenfalls hingewiesen wird.

[Pressemitteilung, Hochschule Wismar]

Wo bekommen Sie den Text?

HWS-Hochschule Wismar Service GmbH
https://www.fww.hs-wismar.de/forschung-kooperationen/veroeff...

Weitere Informationen zur Veröffentlichung

HWS-Hochschule Wismar Service GmbH
https://www.fww.hs-wismar.de/forschung-kooperationen/veroeff...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.

Referenznummer:

R/NV4545

Informationsstand: 06.05.2009