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Dokumentart(en): Graue Literatur Online-Publikation
Titel der Veröffentlichung: Schwerbehindertenrichtlinie Mecklenburg-Vorpommern

Richtlinie über die Einstellung, Beschäftigung und begleitende Hilfe schwerbehinderter Menschen in der Landesverwaltung Mecklenburg-Vorpommern - Schwerbehindertenrichtlinie Mecklenburg-Vorpommern - SchwbRL M-V

Bibliographische Angaben

Autor/in:

k. A.

Herausgeber/in:

Landesversorgungsamt Mecklenburg-Vorpommern - Integrationsamt und Hauptfürsorgestelle

Quelle:

Rostock: Eigenverlag, 2003, Stand: April 2003, 32 Seiten: PDF

Jahr:

2003

Der Text ist von:
Landesversorgungsamt Mecklenburg-Vorpommern - Integrationsamt und Hauptfürsorgestelle

Den Text gibt es seit:
2003

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Inhaltliche Angaben

Abstract:

Das steht in dem Text:

Allgemeine Grundsätze der Schwerbehindertenrichtlinie: Menschen mit Behinderungen sind in besonderem Maße auf den Schutz und die Solidarität der Gesellschaft angewiesen. Ihre Eingliederung in Arbeit und Ausbildung ist wesentlicher Ausdruck und gleichzeitig Voraussetzung für eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Dabei obliegt insbesondere den öffentlichen Arbeitgebern und Dienstherrn nach dem Neunten Buch Sozialgesetzbuch (SGB IX) - Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen - vom 19. Juni 2001 (BGBl. I S. 1046), zuletzt geändert durch Artikel 30 des Gesetzes vom 23. Juli 2002 (BGBl. I S. 2850), eine erhöhte Fürsorge- und Förderungspflicht gegenüber den schwerbehinderten Beschäftigten ihres Bereiches.

In Erfüllung einer Vorbildfunktion wird es deshalb als Verpflichtung angesehen, die Einstellung und Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen nach Kräften zu fördern und sie in ihrem Berufsalltag sowie in ihrem beruflichen Fortkommen in jeder Weise zu unterstützen. Für alle beteiligten Stellen und Personen besteht die Verpflichtung, zusammenzuarbeiten und im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften und der vorhandenen Möglichkeiten den Anliegen der schwerbehinderten Menschen wohlwollend gegenüberzustehen. Alle Bestimmungen sollen zugunsten der schwerbehinderten Menschen angewendet werden. Ein vom Gesetzgeber eingeräumtes Ermessen ist großzügig zu handhaben.

Die Fürsorge- und Förderungspflicht obliegt vor allem den Dienststellenleitern, außerdem den unmittelbaren Vorgesetzten und denjenigen, die über die Einstellung und Verwendung von Beschäftigten (Beamte, Angestellte, Arbeiter, Auszubildende und andere, zu ihrer beruflichen Bildung Eingestellte - Umschüler, Rehabilitanden -) entscheiden, sowie allen mit der Bearbeitung von Personalangelegenheiten befassten Mitarbeitern. Sie haben darauf hinzuwirken, dass mindestens in dem vorgeschriebenen Umfang schwerbehinderte Menschen beschäftigt und ihren Fähigkeiten und Kenntnissen entsprechend gefördert und verwendet werden. Die gesetzlichen Bestimmungen zu besonderen Regelungen zur Teilhabe schwerbehinderter Menschen nach dem SGB IX bleiben von der Schwerbehindertenrichtlinie Mecklenburg-Vorpommern unberührt.

Wo bekommen Sie den Text?

Landesamt für Gesundheit und Soziales Mecklenburg-Vorpommern (LAGuS)
Dezernat Integrationsamt / Hauptfürsorgestelle
https://www.lagus.mv-regierung.de/Soziales/Integrationsamt/

Weitere Informationen zur Veröffentlichung

Landesamt für Gesundheit und Soziales Mecklenburg-Vorpommern (LAGuS)
Dezernat Integrationsamt / Hauptfürsorgestelle
https://www.lagus.mv-regierung.de/Soziales/Integrationsamt/

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Referenznummer:

R/ZA0760

Informationsstand: 06.02.2004